„Wir kümmern uns praktisch um alles“

Handel | Ob ein komplettes Büroeinrichtungsprojekt, ein einzelner Büroschreibtisch für den Freiberufler oder ein edles Chefbüro – Henneveld Office gilt nicht nur in der Rhein-Main-Region als Spezialist rund ums Thema Büroeinrichtung.

Henneveld Office gilt auch über die Rhein-Main-Region hinaus als Spezialist für anspruchsvolle Büroeinrichtungsprojekte.

„Wir wickeln komplette Projekte ab, die den Boden, die eigentliche Büroeinrichtung und sogar die Themen Akustik oder Beleuchtung umfassen und auch oft bis zum Porzellan und den Kaffeemaschinen reichen“, berichtet Stephan Lönne, Geschäftsführer und Inhaber des in Wiesbaden gegründeten Unternehmens. „Das ist definitiv eine Stärke von uns, das macht nicht jeder.“ Wenn der Kunde es wünsche, kümmere man sich eben um die komplette Einrichtung. „Gerade die Einkäufer in größeren Unternehmen sind heute immer mehr daran interessiert, nur mit einem Ansprechpartner zu tun zu haben“, berichtet Lönne, „wir kümmern uns dann bei so einem Projekt praktisch um alles und übernehmen auch die Koordination.“ Das sei nicht immer ein einfaches Unterfangen, wenn beispielsweise dreißig Sattelschlepper mit den verschiedensten Möbeln zu ganz bestimmten Zeiten durch die Sicherheitsschleuse beim Kunden gebracht werden müssen.

Stephan Lönne, Geschäftsführer und Inhaber von Henneveld OfficeOb Versicherungen, Banken oder multinationale Konzerne: Die Kundenliste des Büroeinrichters mit Standorten in Wiesbaden, Frankfurt am Main und Mainz ist lang. Der Umsatz liegt im zweistelligen Millionenbereich. 80 Prozent davon erzielt das Unternehmen in der erweiterten Rhein-Main-Region, die übrigen 20 Prozent im übrigen Deutschland und im europäischen Ausland. 28 Mitarbeiter sind bei Henneveld Office beschäftigt, darunter auch zwei Innenarchitektinnen. „Neben der Beratung, bei der etwa festgelegt wird, welche Büroform für den besonderen Fall des Kunden Sinn macht, hat auch das Planen einen hohen Stellenwert für uns“, führt Lönne aus. „Da kann man beim Kunden punkten, wenn man schnell, kompetent und hochklassig etwas präsentieren kann.“

Auf dem neuesten Stand der Technik sind daher die Tools, mit denen die Planungen für den Kunden optisch ansprechend aufbereitet werden. Heute sind beispielsweise fotorealistische Präsentationen gefragt. „Dieser Bereich entwickelt sich rasend schnell. Aber da muss man auch die richtigen Leute dafür haben, die diese Geschichten umsetzen können“, so Lönne weiter.

Umgesetzt werden die Projekte von Henneveld Office in der Realität dann mit Produkten von Herstellern wie Steelcase, Vitra, USM und neuerdings auch Håg. Abgerundet wird das Markenportfolio mittlerweile aber auch durch Rosenthal und Saeco: „Die Ergänzungen um Porzellan und Kaffeemaschinen sind für uns interessant, weil wir dadurch in der Lage sind, das Thema Einrichtung wirklich komplett anbieten zu können. Und gleichzeitig generieren wir so natürlich auch Zusatzgeschäft“, erklärt Lönne.

Fotorealistische Präsentationen sind heute bei der Projektplanung eine Selbstverständlichkeit.

Überhaupt wurde der Dienstleistungsbereich des Handelsunternehmens in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt vergrößert. So bietet Lönne den Kunden etwa die Reinigung der Bürostühle an, die ja mit einer Lebensdauer von mindestens zehn, zwölf Jahren sehr lange in den Unternehmen bleiben. Auch die Planung und Durchführung von Umzügen ist ein Bereich, der in letzter Zeit eine Rolle spielt. Kabelmanagement dagegen bleibe ein Randthema: „Das ist in der Theorie zwar sehr interessant, spielt aber in der Praxis überhaupt keine Rolle“, so Lönnes Erfahrung.

Das Prinzip der Steh-Sitz-Arbeitsplätze sei mittlerweile aber auch in Deutschland etabliert. Spätestens seit die Systeme trotz guter Qualität preiswert geworden sind, würden sie gerne eingesetzt. „Sie bieten einen Mehrwert bei geringem Aufpreis“, argumentiert auch Stephan Lönne. „Wir hatten jetzt ein Projekt in einer Größenordnung von einer Dreiviertel Million Euro, das durch die Entscheidung für Steh-Sitz-Arbeitsplätze gerade einmal um 60 000 Euro teurer geworden ist.“ Die Mitarbeiter profitierten aber spürbar von den ergonomisch sinnvollen Schreibtischen.

Diesen Konferenzbereich konzipierte das Team um Stephan Lönne für einen Versicherungsmakler.

Derzeit besonders interessante Themen bei der Büroeinrichtung sind Konferenz- und Akustik-Bereiche, in denen besonderes Know-how gefragt ist. Wenn es beispielsweise um die perfekte Technikintegration in einem Konferenztisch für 20 Mitarbeiter geht, holt Lönne entsprechend spezialisierte Partner mit ins Boot. Ebenso arbeitet man mit externen Fachleuten zusammen, wenn es ums Thema Akustik geht. Lönne: „Wenn man das vernünftig machen will, ist das alles andere als trivial. Mit ein paar Stellwänden ist das Thema nicht erledigt, wenn – wie häufig heute – die Zellenstruktur eines Gebäudes zugunsten eines Großraumbüros aufgelöst wird.“ Gerade die Verbesserung der Situation in bestehenden Gebäuden sei eine Herausforderung, aber auch bei vielen Neubauten sei es nicht immer einfach, eine gute Sprachverständlichkeit und einen optimalen Geräuschpegel zu erreichen.

www.henneveld.de

(13.04.10)

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