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Herlitz reagiert auf Umsatzrückgänge
Lieferanten | Der Berliner Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 trotzt des Umsatzrückgangs von knapp 43 Millionen Euro ein Ergebnis vor Steuern von 0,7 Millionen Euro (Vorjahr minus 0,5).
Durch den geplanten Einstieg von Pelikan musste im vergangenen Jahr der Bestand an aktiven latenten Steuern komplett abgeschrieben werden, da durch den Eigentümerwechsel die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge gesetzlich nicht mehr möglich sein wird. Diese notwendige Abschreibung von aktiven latenten Steuern in Höhe von 1,8 Millionen Euro verhinderte einen positiven Geschäftsabschluss, so die heutige Firmeninfo. Der Konzernjahresfehlbetrag erreichte dadurch 1,3 Millionen Euro (Vorjahr minus 1,1)
Die Umsatzreduzierung auf nun 259,3 Millionen Euro (Vorjahr 301,9) war zum größten Teil in der langfristigen Planung zum Konzernumbau berücksichtigt worden, so dass die eingetretenen Umsatzverluste durch entsprechende Kosteneinsparungen kompensiert werden konnten. Die schwache Konjunktur, insbesondere in Osteuropa, hatte 2009 allerdings auch einen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Trotz des Krisenumfelds hat Herlitz weiterhin in den Markenaufbau investiert und die Produktentwicklung vorangetrieben. Der Konzernumbau wurde durch die Trennung von Geschäftsfeldern und die Restrukturierung von Geschäftsbereichen ebenfalls mit Nachdruck weiter verfolgt. Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich um 17 Prozent von 2289 auf 1898.
Kontakt: www.herlitz.eu
(13.04.10)
