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Porto-Kompromiss bei farbigen Umschlägen

Monitor | Die Deutsche Post will in Zukunft bei Privatkunden darauf verzichten, einen Aufpreis auf das Standardporto für den Versand farbiger Kuverts zu nehmen.

Das geht aus einer Pressemitteilung der Artoz Papier AG hervor, in der aus einer E-Mail von Klaus Ehrnsperger, als Vice President bei der Deutschen Post für das Produktmanagement Brief Kommunikation zuständig, zitiert wird. Demnach habe die Deutsche Post eine „Kulanzregelung“ verabschiedet: „Mit Briefmarken freigemachte farbige Standardbriefe werden in kleinen Mengen (bis zu fünf Stück) künftig nicht mehr beanstandet“, so Ehrnsperger. Für Geschäftskundensendungen ändere sich dagegen nichts. In den vergangenen Monaten hatte die Post für Irritationen bei Verbrauchern, Handel und Herstellern gesorgt, weil sie mit Hinweis auf einen höheren Aufwand bei der Sortierung damit begonnen hatte, ein Nachporto für bunte Briefumschläge zu erheben. Doris Kufferath, Vertriebsleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Artoz, zeigte sich zufrieden mit der Lösung des Porto-Problems: „Die Verbraucher können aufatmen und die Händler endlich wieder klare Auskünfte geben.“

Kontakt: www.artoz.ch, www.deutschepost.de

(27.04.10)

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