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Adveo hat seinen Verlust im vergangenen Geschäftsjahr reduziert.
Adveo hat seinen Verlust im vergangenen Geschäftsjahr reduziert.

Großhandel: Adveo bleibt in den roten Zahlen

Der Großhändler Adveo hat seine Verluste im vergangenen Jahr weiter senken können, dennoch betrug das Minus 35,7 Millionen Euro nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen.

Der Umsatz bei Adveo verringerte sich, bedingt durch den Verkauf des Supplies-Geschäfts an Westcoast, im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf rund 735 Millionen. Ohne diesen Sondereffekt hätte sich der Umsatz auf Vorjahresniveau bewegt, so Adveo weiter. Gesteigert werden konnte das EBITDA, also die Profitabilität vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, um 1,5 Prozent auf 21,8 Millionen. Adveo arbeitet in diesem Zusammenhang an der Reduzierung der Schuldenlast: Die Summe der Nettoverschuldung wurde im vergangenen Geschäftsjahr um 117 Millionen Euro auf 187,8 Millionen Euro reduziert. Zum Geschäft in Deutschland und der Entwicklung bei einzelnen Produktbereichen wurden keine Angaben gemacht.

Adveo befinde sich in einem Transformationsprozess, erklärte der Konzern. Der Verkauf des Druckersupplies-Geschäfts an Westcoast werde bei Adveo zu verbesserten Margen führen, einem nachhaltigeren Geschäft und man werde in Vertriebskanälen mit mehr Potenzial tätig sein. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs soll ein strategischer Plan vorgestellt werden, um Wachstum zu generieren.

Kontakt: www.adveo.com 

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