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Maeder u. Deipenau stellt Insolvenzantrag

Der Konsolidierungsprozess im PBS-Großhandel setzt sich weiter fort. Am 3. Februar musste die 1899 gegründete Großhandlung beim Amtsgericht Hildesheim den Insolvenzantrag stellen.

Am 2. Februar hatte die Großhandelskooperation InterEs von ihrem Kreditversicherer InterAval AG mit Sitz in Riehen/Schweiz die Mitteilung erhalten, dass Maeder u. Deipenau "von der Zentralregulierung bzw. dem Delkrederegeschäft mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen" sei. Entsprechend was die InterEs gezwungen, das Delkredere für ihr Mitglied aufzukündigen. Noch am gleichen Tag wurden die Lieferanten darüber informiert. Unter dem Aktenzeichen 50 IN 34/09 ist inzwischen Rechtsanwalt Ingo Thurm aus Hannover zum Insolvenzverwalter bestellt worden. Nicht betroffen von der Insolvenz ist das Verpackungsmittel-Unternehmen Paul Böhm GmbH & Co. KG, das seit 2004 rechtlich abgetrennt als Komplementär-GmbH agiert.

Maeder u. Deipenau gehört zu den traditionsreichen Großhandelsunternehmen der Branche. Erst 2006 wurde mit der Übernahme von Ware und Kundenstamm der Großhandlung Ernst Schröder in Lübeck das Vertriebsgebiet auf Schleswig-Holstein und Hamburg ausgeweitet.

Kontakt: www.maeder-deipenau.de

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