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Adveo muss Umsatzverluste einstecken

Zweistellige Verluste im Heimatmarkt Spanien haben den Umsatz beim Distributor Adveo im vergangenen Jahr leicht sinken lassen.

Die Gruppe meldete ein Minus von 0,3 Prozent, damit betrug der Umsatz von Adveo im abgeschlossenen Geschäftsjahr 1,071 Milliarden Euro. Zweistelligen Umsatzeinbrüchen in Spanien standen „gute Resultate“ in Deutschland, Italien sowie insbesondere in Frankreich gegenüber, wo auch die Akquisition der Händlergruppe Buro+ zum guten Abschneiden beigetragen hat. Erfolgreich verkaufen konnte Adveo „digitale Produkte“. Nach Angaben des Distributors haben Einmaleffekte zu einem Nettoverlust von sechs Millionen Euro im Jahr 2013 geführt. So hatte sich Adveo im zurückliegenden Jahr von Unipapel getrennt. Außerdem wurde der Integrationsprozess der Gruppe weiter vorangetrieben, aus 45 juristischen Einheiten wurden 15. In Deutschland sowie Italien, Benelux und Portugal ist der Integrationsprozess mittlerweile abgeschlossen, in Spanien und Frankreich soll dies im Laufe des Jahres geschehen. Dann soll die nächste Stufe des strategischen Plans greifen und das Geschäftsmodell nur noch auf einer einzigen Strategie, einheitlichen Prozessen, einer Organisation und einem System basieren.

Adveo erwartet für dieses Jahr eine Stabilisierung insbesondere im spanischen Markt, Synergieeffekte durch die Vereinheitlichung des Geschäftsmodells, die in der zweiten Jahreshälfte greifen und sich im Jahr 2015 fortsetzen sollen.

Kontakt: www.adveo.com

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