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Adveo: Heimatmarkt in Schwierigkeiten

Beim Distributor Adveo schlagen die wirtschaftlichen Probleme in Spanien massiv auf das Geschäft durch, die Verkäufe in Deutschland wachsen jedoch – um sieben Prozent im ersten Quartal.

Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Umsätze im ersten Quartal über alle Länder um sechs Prozent auf 294 Millionen Euro zurückgegangen. Einem Rückgang von minus 25 Prozent in Spanien, schwachen Verkäufen in Italien und Schrumpfung in Benelux stehen positive Entwicklungen in anderen europäischen Märkten gegenüber: +23 Prozent in Portugal, sieben Prozent Wachstum in Deutschland und elf Prozent in Frankreich. Zuletzt hatte Adveo seine Position in Frankreich durch den Kauf der Händlergruppe Buro+ konsolidiert.

Ziel der Gruppe sei für 2013 weiter die Verbesserung der Margen durch die Stärkung der Profitabilität des Produkt- und Service-Portfolios. Doch nicht zuletzt wolle man auch die Mitarbeiterzahl senken, kündigte Adveo an, aufgrund der besseren Integration zwischen den Ländern und der neuen Organisation im Forderungsmanagement und beim Inkasso. Überdies sollen weitere Synergien bei Transport, Logistik sowie Gemeinkosten erschlossen werden.

Kontakt: www.adveo.com

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