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Also übertrifft Gewinnplanung

Also hat im Geschäftsjahr 2013 einen Konzerngewinn von 50,1 Millionen Euro erzielt und damit das Vorjahresniveau um 10.1 Prozent übertroffen. Der Umsatz des Distributors stieg um 3,2 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.

„Wir beabsichtigen, durch Unternehmenskäufe die regionale Aufstellung laufend zu verbessern“, betont Also-CEO Gustavo Möller-Hergt.
„Wir beabsichtigen, durch Unternehmenskäufe die regionale Aufstellung laufend zu verbessern“, betont Also-CEO Gustavo Möller-Hergt.

„Die konsequente Umsetzung der ‚MORE’-Strategie hat dazu beigetragen, dass wir 2013 mit einem ausgezeichneten Ergebnis beenden konnten“, betont Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding AG. „Wir haben damit den 2011 mittelfristig anvisierten Konzerngewinn von 50 bis 55 Millionen Euro bereits 2013 erreicht.“ Im Geschäftsjahr 2013 stieg der Gewinn vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 Prozent auf 72,6 Millionen Euro. Damit verbesserte Also die EBT-Marge von 1,0 auf 1,1 Prozent. Das EBITDA verzeichnete einen Anstieg um fast 3,7 Prozent auf 113,5 Millionen Euro. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres erhöhte sich der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 24,4 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) legte um 19,9 Prozent zu und stieg im Jahresvergleich von 28,2 Millionen Euro auf 33,8 Millionen Euro.

Zuwächse im rückläufigen Distributionsmarkt

Trotz dem laut Marktforschungsinstitut CONTEXT leicht rückläufigen ITK-Distributionsmarkt konnte Also den Umsatz in Zentraleuropa gegenüber Vorjahr um 6,4 Prozent von 4772 Millionen Euro auf 5076 Millionen Euro steigern. Dieses Wachstum wurde vor allem in Deutschland erzielt. Der Gewinn vor Steuern (EBT) verbesserte sich um 20,3 Prozent von 56 Millionen Euro auf 67,3 Millionen Euro. Die EBT-Marge lag bei 1,3 Prozent nach 1,2 Prozent im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2013 war eine hohe Nachfrage im Bereich Mobility, Computing und Computing Accessories zu verzeichnen. Überdurchschnittlich steigern konnte Also seinen Absatz in den Bereichen Tablets, PCs und Networking Systems. Erfreulich waren auch die Umsätze in den Bereichen Software & Licenses sowie Computing Accessories.

In Nord- und Osteuropa hingegen sank der Umsatz gegenüber Vorjahr um 4,1 Prozent auf 1 601 Millionen Euro, nach 1669 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuer (EBT) verringerte sich um 48,1 Prozent von 12,5 Millionen Euro auf 6,5 Millionen Euro und die EBT-Marge von 0,7 Prozent auf 0,4 Prozent. Der Ergebnisrückgang ist eigenen Angaben zufolge im Wesentlichen auf den Nachfrageeinbruch bei Also Finnland und die damit notwendigen Restrukturierungen zurückzuführen. Durch striktes Kostenmanagement und kontinuierliche Optimierungen konnte Also Finnland im zweiten Halbjahr eine Stabilisierung erreichen. Eine positive Geschäftsentwickung in Schweden und Norwegen konnten den Rückgang in Finnland teilweise kompensieren.

Entflechtung zeigt erste Ergebnisse

Also sei im vergangenen Jahr mit seiner „MORE“-Strategie gut vorangekommen und habe die Entflechtung der Geschäftsmodelle Services, Solutions und Supply erfolgreich vorangetrieben, teilt der Konzern mit. Somit habe man einen wichtigen Schritt vollzogen, um noch besser auf die Kundenbedürfnisse einzugehen. Auch im laufenden Geschäftsjahr werde man diese Entwicklung entschlossen fortsetzen. „Wir wollen unsere Marktstellung konsequent ausbauen und ziehen auch weiterhin im Sinne der Zielsetzung von Enhance mögliche Akquisitionen in Betracht. Wir beabsichtigen, durch Unternehmenskäufe die regionale Aufstellung laufend zu verbessern, das Produktportfolio weiter abzurunden und wichtige Technologien im Bereich Digitalisierung zu erschließen“, unterstreicht Möller-Hergt.

Weitergeführt im Geschäftsjahr 2013 hat der Distributor zudem verschiedene Maßnahmen, die sich positiv auf die Kostenstruktur auswirken. Dazu gehört das Process Optimization Program (POP), das durch die Standardisierung von Best-Practice-Prozessen auch im kommenden Jahr dazu beitragen soll, die Betriebskosten zu verringern. Das Programm wurde 2013 in Deutschland eingeführt. Aufgrund der guten Projektvorschritte und der raschen Zielerreichung wird das Programm 2014 sukzessive in Frankreich und den nordeuropäischen Ländern umgesetzt. Erfolgreich gestartet wurde das Business Intelligence Tool, mit dem ALSO das Geschäft proaktiv auf Marktveränderungen und sich wandelnde Kundenbedürfnisse abstimmen kann.

Für 2014 erwartet der IT-Distributor im traditionellen Großhandelsgeschäft eine weitere Verschiebung in Richtung Mobility und eine damit notwendige Entwicklung im Bereich Networking, Software und Security, eine zunehmende Bedeutung des Cloud-Geschäfts sowie eine weitere Digitalisierung des Distributionsgeschäfts. Mittelfristig strebe man einen Gewinn von 60 bis 65 Millionen Euro und ein Gewinn vor Steuern (EBT) von 82 bis 89 Millionen Euro an, heißt es aus Emmen.

Kontakt: www.also.com

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