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Grünes Licht für Unipapel-Spicers-Deal

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme der Bürobedarfssparte von Spicers in Kontinentaleuropa (CE) durch das spanische Unternehmen Unipapel genehmigt.

Die Prüfung der Kommission hat bestätigt, dass die geplante Übernahme wettbewerbsrechtlich unbedenklich wäre, da auf allen betroffenen Märkten weiterhin ausreichender Wettbewerbsdruck herrschen würde. Zu horizontalen Überschneidungen komme es in erster Linie auf dem Großhandelsmarkt für "herkömmliche Bürobedarfsartikel" in Spanien. Jedoch werden andere Großhändler auf diesem Markt Wettbewerbsdruck auf das aus der Übernahme hervorgehende Unternehmen ausüben, begründet die Kommission ihre Entscheidung. Auch existieren für die Kunden alternative Bezugsmöglichkeiten.

Die horizontale Überschneidung zwischen den Tätigkeiten von Unipapel und Spicers CE auf dem spanischen Großhandelsmarkt für Verbrauchsgüter für Drucker gibt nach Ansicht der Kommission keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken, da sich der Marktanteil durch die Übernahme kaum erhöhe und weiterhin eine Reihe von Wettbewerbern auf dem Markt präsent seien.

Was die vertikale Beziehung zwischen den Bürobedarfssparten der beiden Unternehmen angehe, werde das aus der Übernahme hervorgehende Unternehmen auf beiden Stufen der Produktionskette weiterhin starken, glaubwürdigen Wettbewerbern gegenüberstehen. Auch in Frankreich sei die Überschneidung der Geschäftstätigkeiten der beiden Unternehmen sehr gering und folglich wettbewerbsrechtlich unbedenklich.

Nach dem Entscheid haben beide Seiten acht Tage Zeit bis zum so genannten Closing-Termin den Übergang zu vollziehen. Um die Übernahme zu realisieren, muss in Deutschland die bisherige Rechtsform von Spicers von der „Limited“ (Ltd.) in eine GmbH umgewandelt werden. Die Geschäftspartner wurden darüber bereits informiert.

Kontakt: www.spicers.de, www.unipapel.com

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