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Chips and More bleibt zahlungsfähig

Chips and More hat eine weitere Hürde für den erfolgreichen Abschluss des vorläufigen Insolvenzverfahrens genommen. Durch die Gewährung eines Massedarlehens kann der Geschäftsbetrieb des Distributors weitergehen.

Der 1998 in Freiburg gegründete Distributor für Speicherlösungen vor rund einem Monat ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragen. Grund für die Kapitallücke waren nach Angaben von Chips and More-Geschäftsführer Jörg Gröpper „die hohen Investments, unter anderem bei der Entwicklung unseres eigenen Android-Betriebssystems“.

Durch das Massedarlehen „ist die Zahlungsfähigkeit gesichert“, erklärt Insolvenzverwalter Thomas Kaiser, „der Geschäftsbetrieb kann weiter laufen.“ Positive Signale habe es auch bei den ersten Investorengesprächen gegeben. „Die Perspektive für Chips and More und unsere Eigenmarken CnMemory und i.onik entwickelt sich gut“, zeigt sich Geschäftsführer Jörg Gröpper zuversichtlich.

Eigenen Angaben zufolge hat sich der Distributor mit seinen Eigenmarken CnMemory und i.onik gut im Markt positioniert. Mit dem eigenen Brand CnMemory konnte sich Chips and More schnell schon als Anbieter qualitativ hochwertiger Flash-Produkte im Markt etablieren. Im Sommer 2011 startete das Unternehmen mit der Eigenmarke i.onik den Einstieg in den Bereich der Audiogeräte. Nach den jüngsten GfK-Zahlen sind die Freiburger bei den Tablets die Nummer drei nach Apple und Samsung.

Kontakt: www.cnmemory.de

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