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PaperlinX: Restrukturierungen in Deutschland

PaperlinX Deutschland ist in Gesprächen mit den Betriebsräten über weiteren Stellenabbau. Damit soll das Geschäft gesichert und profitabel gemacht werden.

Wie der CEO Andrew Prince anlässlich der Generalversammlung der Aktiengesellschaft mitteilte, erwirtschaftet PaperlinX Deutschland (zuvor Deutsche Papier) seit der Übernahme durch PaperlinX Limited vor zehn Jahren Verluste. Allein im vergangenen Geschäftsjahr (das zum 30. Juni endete) hatten sich die Verluste auf 4,1 Millionen Euro summiert. Nach einer Abwägung der Handlungsoptionen „Halten“ und „Verkaufen“ habe man sich für den Erhalt und die Restrukturierung des Deutschlandgeschäfts entschieden. Voraussetzung dafür sei jedoch die Korrektur der Kostenbasis und des Profils des Unternehmens. Nach dem Umbau werde PaperlinX Deutschland zwar einen kleinen Umsatz ausweisen, dafür jedoch ein profitables Geschäft betreiben, kündigte Andrew Prince an. Die Umstrukturierungen sind Teil eines weltweiten Programms, das die Profitabilität des Geschäfts in den Mittelpunkt stellt. Bereits in den vergangenen Jahren habe man die Zahl der Mitarbeiter um zwölf Prozent verringert, seit Juli 2012 mussten 700 Personen das Unternehmen verlassen. Dennoch musste im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Verlust nach Steuern von 90,2 Millionen australischen Dollar (rund 63 Millionen Euro) ausgewiesen werden.

Kontakt: www.deutschepapier.de; www.paperlinx.com

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