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Screenshot der neuen Website: Neustart als Deutsche Papier
Screenshot der neuen Website: Neustart als Deutsche Papier

Papiergroßhandel: PaperlinX macht weiter – als Deutsche Papier

Die unter Insolvenzverwaltung stehende PaperlinX Deutschland GmbH wird zur DPV Deutsche Papier Vertriebs GmbH.

Die neue Gesellschaft übernimmt ab sofort den Vertrieb des insolventen Papiergroßhändlers PaperlinX Deutschland, um ihn nach einer umfangreichen Sanierung weiterzuführen. Dieser Schritt geschah in enger Abstimmung mit den Gläubigern der PaperlinX Deutschland, betont Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner. Mit der Neugründung gehe ein Unternehmen an den Start, das mit schlanker Betriebsorganisation und Prozessen äußerst flexibel im Tagesgeschäft agieren wird.

„Unser Ziel ist es einen Neuanfang durchzuführen“, so Plathner weiter. Rund 35 Mitarbeiter werden in Zukunft an den Standorten Augsburg und Wuppertal Kunden im gesamten Bundesgebiet bedienen. Die Schließung des ehemaligen Standorts Kitzingen ist bereits erfolgt, die Schließung Biebesheim und Überleitung nach Wuppertal erfolgt im Laufe des Aprils, teilte die Deutsche Papier auf Nachfrage des BusinessPartner mit.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir als spezialisierter Vollsortimenter erfolgreich in den Papierhandel starten werden“, sagt Geschäftsführerin Siw Deininger, langjährige kaufmännische Leiterin und Prokuristin der PaperlinX Deutschland und gemeinsam mit Carsten Paris Mitglied der Geschäftsführung der DPV Deutsche Papier Vertriebs GmbH.

Zurück zum „alten“ Namen

Unter dem Namen Deutsche Papier wurde bereits von 1998 bis 2014 erfolgreich Papier gehandelt. 1998 entstand aus dem Zusammenschluss zweier Firmen, die seit mehr als einem Jahrhundert in der Branche tätig waren – Hartmann & Flinsch und Seiler Papier – die Deutsche Papier, die wiederum zur Buhrmann Gruppe gehörte. 2003 wurde das Unternehmen vom australischen Mutterkonzern PaperlinX übernommen und 2014 erfolgte die Umfirmierung in PaperlinX Deutschland GmbH.

Die PaperlinX Deutschland GmbH, Biebesheim am Rhein, gehört zum australischen Papierhandelskonzern PaperlinX (heute: Spicers). Im Oktober 2015 hatte die Gesellschaft beim Amtsgericht Darmstadt ein Schutzschirmverfahren beantragt. Dieses Schutzschirmverfahren wurde mit der Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens am 28. Dezember 2015 beendet. Das zuständige Amtsgericht hat Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann & Partner zum Insolvenzverwalter bestellt. Er war zuvor als vorläufiger Sachwalter im Unternehmen.

Kontakt: www.deutsche-papier.de 

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