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Studie: ERP-Systeme oft teurer als geplant

Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Programme sollen beim Management betrieblicher Abläufe unterstützen. Eine Studie zeigt, dass viele Mittelständler die hohen Kosten der Implementierung beklagen.

Bei der Einführung betriebswirtschaftlicher Softwaresysteme, insbesondere beim Enterprise Resource Planning (ERP), werden Kosten- und Zeitpläne meist nicht eingehalten. Umfragen zeigen, dass Unternehmen neben den ausufernden Kosten und der Überschreitung der Deadline auch das Fehlen erhoffter Vorteile einer Implementierung beklagen. Zusätzlich sind viele Mittelständler organisatorisch überfordert. Der Anbieter abas Software hat daher vom Marktforschungsunternehmen techconsult untersuchen lassen, wie hoch der Aufwand für die Veränderungen der Geschäftsprozesse und die Implementierung eines ERP-Systems ist und welchen Vorteil die eigene Software im Vergleich zu den Wettbewerbern wie SAP und Microsoft im Hinblick auf Betriebs- und Anpassungskosten bietet. Tatsächlich bescheinigte die Studie dem Karlsruher Anbieter von Unternehmenssoftware Preisvorteile, machte aber auch Nachteile bezüglich Verbreitung der Lösung auf mehrere Länder aus.

Mario Raatz, CSO bei der abas Software AG, betonte: „Viele Mittelständler im verarbeitenden Gewerbe erwarten allein durch die Einführung neuer Unternehmenssoftware einen unmittelbaren Produktivitätsgewinn. Wer sich jedoch echte Wettbewerbsvorteile durch schnellere Abläufe aufbauen möchte, muss seine Hausaufgaben machen und die eigenen Prozesse – entlang der gesamten Wertschöpfungskette – überprüfen. Danach erst sollte die IT ins Spiel kommen, um die neuen Prozesse abzubilden.“

Kontakt: www.abas.de

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