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Onlinehandel lässt Umsatzpotenziale ungenutzt

Immer mehr Nutzer von Smartphones wollen auch mobil einkaufen, doch ein großer Teil der deutschen Onlineshops ist darauf noch nicht ausgerichtet, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.

Die Hamburger Digitalagentur tisoomi hat bei einer Analyse der 100 umsatzstärksten deutschen Onlineshops festgestellt, dass rund die Hälfte der Seiten nicht für mobile Endgeräte optimiert ist. „Ein beträchtlicher Teil der Nutzer verwendet sein Smartphone heute zum Einkaufen oder für die Recherche, zum Beispiel für einen schnellen Preisvergleich unterwegs“, sagt Tim Wendorff, der Geschäftsführer: „Unternehmen sollten dieser Zielgruppe mit mobilen Lösungen entgegenkommen.“

Wer seinen Onlineshop nicht für mobile Endgeräte optimiert, laufe Gefahr, Nutzer zu verlieren, meint Wendorff. Was auf dem Desktop funktioniert, könne auf dem Smartphone völlig fehl am Platz sein, zum Beispiel Produktvideos. Auf dem Smartphone können dieselben Videos für nervige Wartezeiten sorgen und sollten auf der mobilen Version einer Seite daher mit Augenmaß eingesetzt werden.

Ähnlich unterschiedlich fielen die Anforderungen an die Navigation aus: Am Desktop etwa helfe eine gut sortierte Navigationsleiste mit Dropdown-Menü bei der schnellen Orientierung – vom Smartphone aus sei sie schwer zu bedienen und mit umständlichem Zoomen und Hin- und Herscrollen verbunden. Auf der mobilen Version sollte die Navigation deshalb in Form einer Liste zum Hauptbestandteil der Webseite werden.

Kontakt: www.tisoomi.com

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