BusinessPartner PBS
Eingesetze Zahlungsverfahren beim letzten Online-Kauf (Quelle: ECC Köln)
Eingesetze Zahlungsverfahren beim letzten Online-Kauf (Quelle: ECC Köln)

Konsolidierung im Payment-Markt?

Über PayPal, Rechnung, Lastschrift und Kreditkarte werden mittlerweile mehr als 85 Prozent aller Online-Einkäufe abgewickelt. Deutsche Online-Händler bieten daher weniger Zahlungsoptionen als in der Vergangenheit an.

Lange hieß es, eine möglichst große Auswahl an Zahlungsverfahren verringere die Zahl der Kaufabbrüche im Online-Handel. In einer aktuellen Untersuchung des ECC Köln zeigt sich nunmehr, dass sich einige Zahlungsverfahren durchsetzen und die Händler im Durchschnitt nur noch 5,1 Zahlungsverfahren anbieten. Obwohl es für Konsumenten nach wie vor wichtig ist, dass ihr Lieblingszahlungsverfahren angeboten wird, zeigt die Studie „Payment im E-Commerce Vol. 19“ von ECC Köln und Hochschule Aschaffenburg auch, dass Online-Shopper in diesem Punkt flexibler geworden sind. So weichen 13 Prozent der Befragten ohne Probleme auf eine alternative Payment-Option aus, sollte ihr bevorzugtes Verfahren nicht angeboten werden; 2013 taten dies lediglich rund acht Prozent. Zudem brechen in diesem Fall nur noch rund acht Prozent der Konsumenten den Kauf ab – ebenfalls deutlich weniger als in der Vergangenheit.

Rechnung und Kreditkarte bei höheren Beträgen besonders beliebt

Laut Studie können insbesondere vier Zahlungsverfahren bei den Konsumenten punkten: PayPal und Rechnung werden jeweils bei knapp 24 Prozent aller Online-Käufe genutzt, gefolgt von Lastschrift (22 %) und der Kreditkarte (17 %). Der Blick auf das Ausgabenvolumen zeigt, dass dabei höhere Beträge eher per Rechnung oder Kreditkarte beglichen werden. Rund die Hälfte der Ausgaben entfällt damit auf die schon lange etablierten Zahlarten. Rund ein Drittel der Gesamtausgaben verteilt sich auf die Lastschrift und PayPal. Damit werden rund 80 Prozent der Onlineumsätze über diese vier Zahlungsverfahren abgewickelt. Bereits auf Platz fünf folgt die Sofort-Überweisung mit einem Anteil von sechs Prozent an den Online-Ausgaben der Konsumenten (siehe Grafik).

Kontakt: www.ecckoeln.de 

Verwandte Themen
Beispielrechnung von Mercateo: Zeitersparnis durch ein E-Procurementsystem
Mercateo bietet „Online-Prozesskostenrechner“ weiter
Peter F. Schmid, CEO von „Wer liefert was“: Die schnelle Findbarkeit von Produkten ist der wichtigste Grund für die Nutzung von Plattformen und Marktplätzen. (Bild: wlw)
B2B-Plattformen gewinnen an Bedeutung weiter
Amazon Business hat innerhalb eines Jahres Kunden vom Ein-Mann- bis zum Großunternehmen gewonnen. (Monitor: Thinkstock 166011575)
Amazon Business beliefert 150.000 Kunden in Deutschland weiter
Perfekte Location für den Lieferanten-Workshop der PBS Network im GAZI-Stadion in Stuttgart
Lieferanten-Workshop der PBS Network zeigt Wege auf weiter
Marktplatz-Betreiber wie Amazon droht bald die Haftung für betrügerische Händler
Marktplatz-Betreiber bei Umsatzsteuer-Betrug in der Pflicht weiter
Der Bonner Online-Marktplatz AllyouneedCity ist gestartet.
Bonner Online-Marktplatz AllyouneedCity gestartet weiter