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„Nachhaltigkeit“ mit Glaubwürdigkeitsproblemen

Obwohl die Menschen bei ihrer Auswahl eines Online-Shops auf „nachhaltige“ Produkte und Herstellung achten wollen, sind sie bei den Versprechen der Händler skeptisch.

50 Prozent der Online-Shopper legen bei der Shop-Auswahl Wert auf Nachhaltigkeit: Klicken zum Vergrößern
50 Prozent der Online-Shopper legen bei der Shop-Auswahl Wert auf Nachhaltigkeit: Klicken zum Vergrößern

Die aktuellen Auswertungen des „Handelsskix“ und des ECC-Konjunkturindex in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit zeigen: Konsumenten achten nach eigenen Angaben auch online zunehmend auf CSR-Aspekte. Nach einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung unter deutschen Online-Shoppern stimmen mehr als die Hälfte der Befragten der Aussage ganz oder eher zu: „Bei der Auswahl eines Online-Shops sind mir nachhaltige Produkte bzw. Produktions- und Arbeitsbedingungen wichtig.“ Doch zugleich begegnen die Menschen den Aussagen von Online-Händlern, dass ihre angebotenen Produkte nachhaltig produziert wurden, mit einer gehörigen Portion Skepsis: 85 Prozent finden es schwierig nachzuvollziehen, ob die angebotenen Produkte wirklich nachhaltig produziert wurden, so die Ergebnisse der aktuellen Umfrage unter mehr als 1500 Menschen.

Drei Viertel der Online-Händler stellen keine verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen Produkten im Vergleich zum Vorjahr fest. Dementsprechend plant auch nur knapp jeder fünfte Online-Händler nach eigenen Angaben Umstellungen im Sortiment. Mehr als 61 Prozent haben noch keine Umstellungen auf nachhaltige Produkte vorgenommen und haben diesbezüglich auch keine Ambitionen. „Das zögerliche Verhalten der Händler ist in gewisser Wiese verständlich“, so Bettina Seul vom IFH Köln. In dem Moment, wo ein Händler mit Nachhaltigkeit werbe, mache er sich auch überprüfbar, daher sei eine absolut umfassende Strategie gefordert.

Kontakt: www.ecc-handel.de

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