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Cross Device Commerce-Potenzial noch ungenutzt

Unternehmen verschenken Potenzial im E-Commerce. Denn trotz moderner Smartphones können Kunden Produkte häufig nicht dort kaufen, wo sie auf die Angebote aufmerksam werden.

Damit entgeht Anbietern wertvolles Geschäft mit Impulskäufern: Denn mehr als jeder dritte Deutsche wünscht beispielsweise bei Outdoor-Werbung, sich direkt mit einem Online-Shop verbinden zu können, so die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung im Auftrag vom Beratungsunternehmen Novomind.

Cross Device Commerce und eine fortschreitende Verschmelzung von Online- und Offline-Welt seien jedoch erst in Ansätzen erkennbar. Im Rahmen von Multi-Channel-Vertriebskonzepten versteht Novimind unter dem Begriff Cross Device Commerce einen Lösungsansatz, der verschiedene Endgeräte und Technologien miteinander verknüpft. Die Anbieter leiten Smartphone-Besitzer beispielsweise über so genannte QR-Codes von Werbeanzeigen zu weiteren Produktinformationen. Jeder vierte Deutsche mit Smartphone nutzt die quadratischen Symbole regelmäßig, um weiterführende Informationen abzurufen. Der Schritt, dass E-Shops und Apps sowie Werbeflächen oder Screens in stationären Geschäften als einheitliche Applikation auftreten, steht der E-Commerce-Branche allerdings noch bevor.

Was Händlern und Herstellern fehlt, ist, so die E-Commerce-Spezialisten von Novimind, eine stärkere Integration der technischen Abläufe im Hintergrund. „Der Touchpoint zum Kunden darf künftig für das Shop-Management, Produktinformationsmanagement und alle anderen Backend-Prozesse keine Rolle mehr spielen“, sagt Peter Wiedekamm, Vorstand von Novomind. „Egal ob Produkte im stationären Laden, über Kiosksysteme an der Bushaltestelle, per Smartphone, Tablet Computer oder über Desktop-PC angeboten werden – alle Daten und Abläufe dahinter sollten in ein System laufen“, so Wiedekamm.

Kontakt: www.novomind.com

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