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Stationärer Einzelhandel lässt Federn

Der stationäre Non-Food-Einzelhandel ist im vergangenen Jahr im Jahresvergleich um real vier Prozent geschrumpft, während der Online-Handel um 21 Prozent zugelegt hat.

Diese Zahlen nannte Gerrit Heinemann vom eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein bei einer Veranstaltung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in Regensburg nach einem Bericht von Online-Handel. Für das Jahr 2020 erwartet Gerrit, dass fast ein Drittel den Umsatzes im Non-Food-Einzelhandel online erwirtschaftet werden. Etwa jeder fünfte Einkauf werde dann durch Recherchen im Internet vorbereitet. Zugleich wurde auf der Veranstaltung auf die Stärken des stationären Handels verwiesen, dieser dürfe sich den neuen Möglichkeiten des Internet mit Online-Shops und der Präsentation des Unternehmens nicht verschließen und müsse es für die eigene Firmendarstellung und zur Kundengewinnung nutzen. Emotionen und Erlebnisse könne man hingegen vor allem im stationären Ladengeschäft bieten.

Kontakt: www.hs-niederrhein.de; www.blm.de

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