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Online-Shops bislang „nur Zubrot“

Online-Shops von stationären Einzelhändlern tragen nach einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) erst zu einem geringen Teil zum Gesamtumsatz bei.

So realisierte rund die Hälfte der stationären Händler zwischen einem und zehn Prozent ihrer Weihnachtsumsätze im Internet. Nur 13 Prozent der befragten Händler erzielten mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes über Online-Shops. Ursprünglich rein stationäre Händler hätten sich „ein Stück vom Kuchen“ des 7,4 Milliarden hohen Online-Umsatzes zu Weihnachten geholt, sagte der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp zu diesen Ergebnissen. Auf dem hart umkämpften deutschen Handelsmarkt könne es sich kein Unternehmen leisten, Umsätze liegen zu lassen, so Tromp weiter. Das sei auch bei vielen Online-Händlern zu beobachten, die immer wieder stationäre Läden eröffnen. „Die Zukunft gehört den Unternehmen, die die beiden Kanäle online und offline am besten und effizientesten verzahnen“, so Tromp. Für 2013 rechnet der HDE im Online-Handel mit einem Umsatz-Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Kontakt: www.einzelhandel.de

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