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Deutsche kaufen im Netz am liebsten per Rechnung

Fast zwei Drittel der deutschen Onlinekunden zahlen am liebsten nach Erhalt der Ware per Rechnung, so eine TNS-Infratest-Studie im Auftrag des Anbieters für rechnungsbasierte Zahlungslösungen Klarna.

Befragt wurden rund 1000 Verbraucher zu ihren Gewohnheiten und Einstellungen zum Onlineshopping. Mehr als 40 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal pro Monat im Internet einzukaufen. Für knapp zwei Drittel der Studienteilnehmer, ist die Rechnung nach Warenerhalt die bevorzugte Zahlungsweise. Zum Vergleich: Für die Kreditkarte würden sich lediglich acht Prozent beim Online-Einkauf entscheiden.

Die Studie zeigt, dass der Sicherheitsaspekt für Verbraucher beim Online-Einkauf eine wichtige Rolle spielt. Mehr als die Hälfte derjenigen, die dem Einkauf am Bildschirm eher skeptisch gegenüber stehen, bevorzugen es, die Ware vor der Zahlung begutachten zu können. 91 Prozent der Studienteilnehmer bewerten die Rechnung nach Warenerhalt als die sicherste Zahlungsart. Für das bessere Sicherheitsempfinden beim Rechnungskauf würden viele Verbraucher sogar einen Aufpreis in Kauf nehmen: 36 Prozent der Befragten wären grundsätzlich dazu bereit.

Die Wünsche der Verbraucher, die in der TNS-Infratest-Studie deutlich werden, spiegeln sich nach Angabe der Marktforscher jedoch nicht immer im Angebot der Onlineshops wider. Die Zahlung per Rechnung war bisher für Händler mit dem Risiko des Zahlungsausfalls und des Betrugs verbunden. An dieser Stelle setzen die rechnungsbasierten Zahlungslösungen des Anbieters Klarnas an: Mit den Zahlungslösungen können Händler die bei Online-Shoppern beliebte Rechnungszahlung ohne Bedenken anbieten, da Klarna das komplette Betrugs- und Kreditrisiko übernimmt. Die Lösungen des Anbieters steigern eigenen Angaben zufolge den Umsatz von E-Commerce-Unternehmen, da mehr Sicherheit und flexiblere Zahlungsmöglichkeiten zu höheren Konversionsraten und damit zu mehr und größeren Einkäufen führen.

Kontakt: www.klarna.se

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