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Studie zur Preisfindung im Cross-Channel-Handel: Mehrpreise sind durchsetzbar

In einer aktuellen Kurzstudie geht das ECC Köln der Frage nach, ob es als Multi-Channel-Händler besser ist, einheitliche Preise über alle Vertriebskanäle zu haben oder ob bestimmte Mehrwerte in verschiedenen Kanälen auch höhere Preise zulassen.

In der Kurzstudie „Harmonisierung oder Differenzierung – Pricing-Strategien im Cross-Channel-Handel“ des ECC Köln wurden dazu die Befragungsergebnisse von knapp 380 onlineaffinen Konsumenten zu einem potentiellen Tabletkauf ausgewertet. Dabei zeigte sich: Es gibt durchaus – wenn auch nur geringfügig unterschiedliche – kanalspezifische Zahlungsbereitschaften. So würden die Befragten bei gleicher Beratungsqualität für das Tablet im Ladengeschäft beispielsweise mehr ausgeben als im Online-Shop desselben Händlers, weil das Produkt stationär sofort verfügbar ist. Im Falle des Beispielprodukts, eines Samsung-Tablets, waren die Kunden für eine versandkostenfreie Onlinebestellung bereit durchschnittlich 235 Euro zu zahlen, beim stationären Kauf waren es durchschnittlich 240 Euro, beim Online-Bestellen und Abholung im Laden rund 243 Euro.

„Entscheidend für die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten sind die Mehrwerte, die der Kauf über einen bestimmten Kanal bietet“, heißt es in der Studie. Dazu zählten beispielsweise im Online-Shop ein hoher Grad an Nutzerfreundlichkeit, schneller Produktüberblick, gute Auffindbarkeit von Produkten, Kundenrezensionen und Produktempfehlungen oder im stationären Geschäft gute Beratungsqualität oder sofortige Verfügbarkeit der Produkte.

Die Kurzstudie steht zum kostenlosen Download bereit unter www.ifhkoeln.de/pricing 

Kontakt: www.ecckoeln.de 

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