BusinessPartner PBS

B2B-Anbieter investieren in E-Commerce

Das steigende Volumen der Online-Einkäufe im B2B-Bereich veranlasst die B2B-Anbieter zur Ausweitung ihrer E-Commerce-Plattformen und übergreifenden Omnichannel-Angebote, so eine aktuelle Studie.

Wie die Studie „Building The B2B Omni-Channel Platform Of The Future”, die von Forrester Consulting im Auftrag von Accenture und hybris durchgeführt wurde, belegt, gehen 52 Prozent der Geschäftskunden davon aus, dass in rund drei Jahren mindestens die Hälfte ihrer Einkäufe online getätigt werden. Die Studie zeigt auch, dass die Einkaufsgewohnheiten der Endkunden die Erwartungen der B2B-Einkäufer beeinflussen. Knapp die Hälfte der befragten Geschäftskunden (49 Prozent) bevorzugen für berufsbedingte Einkäufe die gleichen Internetseiten, die sie auch für private Einkäufe nutzen. Konsequenterweise sind laut Studie auch 83 Prozent der B2B-Anbieter entweder gerade dabei eine E-Commerce-Lösung zu implementieren, eine bestehende auszubauen oder planen zumindest, das innerhalb der nächsten sechs Monate zu tun.

„Geschäftskunden gehen mit hohen Erwartungen online“, so Brigid Fyr, Managing Director Omnichannel Commerce Nordamerika bei Accenture Interactive. „Drei von vier Einkäufern geben an, dass sie wieder bei einem Anbieter einkaufen würden, der eine einfach zu bedienende Internetseite hat. Händlern bieten sich hier große Wachstumschancen, wenn sie den gesamten Einkaufsprozess so einfach machen, als würde man ein Buch kaufen oder Musik auf ein Smartphone laden.“ Auf die Frage nach den Top-Features oder Funktionen, die für sie im Laufe des Einkaufsprozesses wichtig sind, wählten die meisten der B2B-Einkäufer erweiterte Suchfunktionen auf der Internetseite (60 Prozent), gefolgt von Bewertungen und Beurteilungen zu Produkten und Services (58 Prozent) sowie verbesserte personalisierte Produkt- und Service-Empfehlungen (50 Prozent). Darüber hinaus bevorzugen sieben von zehn der Befragten (69 Prozent) direkte, vorgefertigte Online-Zahlungsformen wie Kreditkarten oder Zahlungssysteme anstelle von Bestellungen und Rechnungen.

Zudem beginnen B2B-Anbieter ebenfalls, hinter die Grenzen von E-Commerce und Omnichannnel-Initiativen zu blicken und an mögliche zukünftige Technologien für ihr Geschäft zu denken. Nach den Investitionsbereichen der Zukunft gefragt, gaben etwa zwei Drittel der Befragten automatisierte Preiskalkulationsmöglichkeiten an, während Wearable Computing in Verteilzentren für die Steigerung der Lieferketteneffizienz von fast der Hälfte der Anbieter genannt wurde (49 Prozent).

Kontakt: www.accenture.de

Verwandte Themen
Auf einer eigenen Internetseite wirbt Amazon um Zusteller in Berlin, weitere Standorte in Deutschland sollen folgen.
Amazon setzt bei Zustellung auf "freie Mitarbeiter" weiter
Deutsche Post DHL informiert über Änderungen bei Versand von Warenlieferungen in Briefen. (Bild: Deutsche Post DHL)
Internationaler Versand von Waren in Briefen weiter möglich weiter
Sechs von zehn Befragten, die an der „Cyber Week“ teilnehmen, haben dadurch ihre Gesamtumsätze in der Weihnachtszeit erhöht. (Grafik: ECC Koeln, eBay)
Weihnachtsumsatz verschiebt sich in Richtung „Cyber Week“ weiter
Amazon-Logistikzentrum in Leipzig: Der BVOH berichtet von Unregelmäßigkeiten bei den Auszahlungen an Marktplatzhändler. (Bild: Amazon)
Amazon zahlt Händlern Gelder nicht aus weiter
Amazon Business ist mit kostenlosen Premium-Versand für Prime-Mitglieder gestartet.
Mit kostenlosem Premium-Versand gestartet weiter
Prognose von ibi research: der E-Commerce-Anteil am Einzelhandelsumsatz könnte sich bis 2023 auf knapp 20 Prozent verdoppeln.
Anteil am Einzelhandelsumsatz könnte sich verdoppeln weiter