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Studie zum Online-Handel: Viele Online-Warenkörbe werden nie bestellt

Beim so genannten Checkout-Prozess vergeben Online-Händler Optimierungschancen. Einer Studie von ibi research zufolge sind schon die Abbruchquoten vielen Händlern gar nicht bekannt.

Online-Händler sollten genau überwachen, wie viele Besucher ihr Webshop hat, von welchem Endgerät auf ihre Seite zugegriffen wird und wie hoch ihre Konversionsrate im Online-Shop ist. Darauf weist ibi research anlässlich der Veröffentlichung seiner neuen Studie „Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung“ hin. Auf der Basis einer online-gestützten Befragung wurde beispielsweise ermittelt, dass rund 55 Prozent der Online-Händler keine Aussagen zur Qualität ihres Checkout-Prozesses machen können. Außerdem zeigten die Ergebnisse, dass trotz der steigenden Nutzung von mobilen Endgeräten zum Onlineshopping, fast die Hälfte der Händler darauf noch nicht vorbereitet ist, denn nur etwa die Hälfte von ihnen hat bereits einen für mobile Endgeräte optimierten Webauftritt.

Um Kunden, die den Checkout abgebrochen haben, wieder in den Webshop zurückzuholen, existieren verschiedene Maßnahmen. Diese werden jedoch nur von 48 Prozent der Händler eingesetzt. Bei 24 Prozent der Händler bleiben die Produkte im Warenkorb. 18 Prozent verschicken Erinnerungsmails und 15 Prozent nutzen Werbeanzeigen (Retargeting). Weiterhin verwenden sieben Prozent Rabatte und sechs Prozent Gutscheine, die als erfolgreichste Reaktivierungsmaßnahmen von den befragten Online-Händlern eingeschätzt wurden.

Zum kostenlosen Download der Studie geht es hier: www.ibi.de/checkout 

Kontakt: www.ibi.de 

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