BusinessPartner PBS

Digitale Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

2010 wurde erstmals die Umsatzmarke in Höhe von 100 Milliarden Euro überschritten. Für das kommende Jahr erwartet der BVDW einen Umsatz von 120 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr prognostiziert die Branche ein Umsatzwachstum von über acht Prozent auf bis zu 110 Milliarden Euro. Für 2012 werden bis zu 120 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Dies geht aus den ersten Ergebnissen der Studie "Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2012" hervor, die vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr Institut für angewandte Systeminnovation (RIAS) durchgeführt wurde. Die positive Entwicklung der Umsätze spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Bereits in diesem Jahr sind rund 364 000 Menschen in der digitalen Wirtschaft beschäftigt. Für das Jahr 2012 prognostiziert die Studie eine Steigerung auf über 390 000 Beschäftigte. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Beschäftigungswachstum in Höhe von 7,85 Prozent gehört die digitale Wirtschaft zu den wichtigen Wachstumsmotoren in Deutschland.

Kontakt: www.bvdw.org

Verwandte Themen
Neue Internet-Initiative für Bonner Einzelhändler (Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn)
Neuer Online-Marktplatz für Bonner Einzelhändler weiter
eBay in Dreilinden bei Berlin: Viele gewerbliche Händler aus Deutschland sind auf der Plattform präsent. (Bild: eBay)
Deutsche Händler besonders engagiert weiter
Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) erwartet weiterhin starkes Umsatzwachstum im Onlinehandel.
Weiteres Umsatzplus im Online-Handel weiter
Das kleine „s“ macht einen gewaltigen Unterschied: https setzt sich immer mehr durch (Bild: Thinkstock 492694922)
https wird zunehmend verpflichtender Standard weiter
Persönlicher Kontakt unerwünscht: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass vielen Online-Shoppern die Anonymität im Netz gefällt (Bild: Thinkstockphotos 598552452)
Preis und Auswahl schlagen persönlichen Kontakt weiter
Für Online-Verkäufe nutzt der Fachhandel am häufigsten Standard-Shop-Systeme, B2B-Marktplätze und eigenentwickelte Shopsysteme (Grafik: ibi research: „Online Kaufverhalten im B2B-E-Commerce“, powered by Creditreform und SIX)
Unterschiedliche Datenformate verursachen die meisten Probleme weiter