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Das Wachstum beim E-Commerce geht zurück

Online-Verkäufe haben über Jahre zugelegt, in manchen Segmenten um 25 Prozent jährlich. 2006 sei das Wachstum stark zurückgegangen, berichtet die New York Times.

Besonders betroffen davon sind Bücher, Tickets, Computerzubehör sowie Gesundheits- und Schönheitsprodukte. Ursache hierfür könnte sein, dass der Online-Markt eine bestimmte Grenze überschritten hat, vermutet die Zeitung. Mit immerhin fünf Prozent aller Einzelhandelsverkäufe sollen in den USA in diesem Jahr 116 Milliarden US-Dollar im Internet umgesetzt werden. Auch wenn das Wachstum nicht beendet ist, sondern nur langsamer wird, wird vermutet, dass die Nutzer ihr Kaufverhalten ändern könnten und das Internet nicht mehr so attraktiv ist für Online-Verkaufe.

Bestätigt wird dieser Trend von verschiedenen Untersuchungen. Einer Prognose von Forrester Research zufolge, soll der Online-Buchmarkt in diesem Jahr nur um elf Prozent wachsen, 2006 waren es noch 40. Auch bei Kleidung, Sportartikeln, Videos, Musik und Autoersatzteilen werden teils starke Wachstumsrückgänge prognostiziert. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch Jupiter Research.

Den Rückgang der Online-Verkäufe bestätigen auch große Internetfirmen wie Ebay, Expedia und Dell. Online-Shopping erinnere die Nutzer eher an Arbeit als an Freizeitvergnügen, erklärt Nancy F. Koehn, Professorin an der Harvard Business School, die schwindende Begeisterung am Online-Kauf.

Ein möglicher Trend hingegen könnnten so genannte hybride „Clicks and Bricks“-Modelle sein, bei denen die Kunden online bestellen und die Ware im Geschäft abholen. Nach Angaben von Firmen, die diese Modelle bereits anbieten, hätte das den Vorteil, dass die Kunden beim Abholen der Waren oft noch mehr einkaufen würden.

Kontakt: www.nytimes.com

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