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PBS-Händler melden häufig Warenschwund

Schreibwaren- und Bürobedarfsgeschäfte sind vergleichsweise häufig Opfer von Diebstahl, dies belegen die Angaben im aktuellen „Diebstahlsbarometer 2013/2014“.

Im weltweiten Vergleich melden Schreibwaren- und Bürobedarfsgeschäfte mit die höchsten Werte für Warenschwund. Nach den Angaben im aktuellen „Globalen Diebstahlsbarometer“ beträgt die Schwundrate 1,6 Prozent und ist damit nach den Discountmärkten (2,65 Prozent) und Drogerien/Apotheken (2,17 Prozent) mit an höchsten. Eine der Gründe für die hohe Schwundquote dürfte die Tatsache sein, dass die angebotenen Produkte meist offen präsentiert werden und besonders klein und leicht zu verbergen sind, vermuten die Autoren der Studie. Zu den „Klaurennern“ im Einzelhandel allgemein zählen Modeaccessoires und Schmuck, Elektrowerkzeuge, Mobiltelefone und -zubehör sowie Make-up-Artikel. Das bevorstehende Weihnachtsgeschäft erweist sich für den Handel als Hochphase des Warenschwunds. 63 Prozent der europäischen Einzelhändler geben an, in der Weihnachtszeit den höchsten Warenschwund festzustellen.

Die Studie beziffert den Anteil der Diebstähle am allgemeinen Warenschwund auf durchschnittlich 37,6 Prozent, den Anteil der Mitarbeiter auf 35,4 Prozent. Rund 22 Prozent der Verluste sollen auf administrative Fehler zurückzuführen sein, unehrliche Lieferanten tragen mit knapp fünf Prozent zu den Verlusten bei. Gemessen am Umsatz wurde in Norwegen im Durchschnitt am wenigsten geklaut, Deutschland liegt mit einem Warenschwund von 1,1 Prozent des Umsatzes im Mittelfeld. Geschätzt wird der Schaden auf 4,7 Milliarden Euro. Für das globale Diebstahlsbarometer befragte das britische Forschungsunternehmen The Smart Cube 222 Einzelhändler in 24 Ländern.

Kontakt: www.thesmartcube.com

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