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Drei Viertel der befragten Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2020 schon mehr als 50 Prozent ihrer Unternehmenseinkäufe online getätigt werden. (Quelle: ibi research „Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce – powered by Creditreform und SIX)
Drei Viertel der befragten Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2020 schon mehr als 50 Prozent ihrer Unternehmenseinkäufe online getätigt werden. (Quelle: ibi research „Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce – powered by Creditreform und SIX)

Studie zum B2B-Handel: Handels-Plattformen auf dem Vormarsch

B2B-E-Commerce hat enormes Potenzial, steckt aber derzeit häufig noch in den Kinderschuhen – so das Fazit einer aktuellen Untersuchung von ibi research.

In den Experteninterviews, die das Forschungsinstitut geführt hat zeigte sich außerdem: „Die befragten Experten rechnen fest damit, dass in den kommenden fünf Jahren der B2B-Ein- und Verkauf verstärkt über Online-Shops und Marktplätze abgewickelt wird – klassische Vertriebswege werden nicht verschwinden, aber an Relevanz verlieren“, berichtet Dr. Georg Wittmann von ibi research, der das Forschungsprojekt leitet. Ein Hauptgrund für die positive Entwicklung des B2B-E-Commerce ist nach Meinung der Experten, dass sich das private Online-Verhalten der Mitarbeiter nun verstärkt auch im geschäftlichen Alltag zeigt.

Die Bequemlichkeit, Schnelligkeit und auch die größere Auswahl, die der Einkauf über das Internet mit sich bringt, wird von den Online-Shoppern sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld erwartet, da sind sich fast alle Experten einig. Gut zwei Drittel der Experten sehen zudem den Vorteil, beim Einkauf über Online-Shops und Marktplätze günstigere Preise zu erhalten. Sehr wichtig ist den Geschäftskunden im B2B-Online-Shop eine Verfügbarkeitsübersicht, Informationen zu technischen Spezifikationen und auch zum Preis. Außerdem können B2B-Online-Shops insbesondere durch die Angabe der erwarteten Lieferzeit bei den Kunden punkten – nicht alle Shops tun dies aber.

Marktplätze halten auch im B2B-Bereich Einzug

Neben dem Online-Shop spielen Plattformen und Marktplätze eine immer größere Rolle im B2B-E-Commerce. B2B-Marktplätze werden aktuell schon von 26 Prozent der befragten Unternehmen für den Online-Verkauf ihrer Produkte und Leistungen verwendet. Dabei haben über die Hälfte der Befragten ihr Warenwirtschaftssystem direkt an den Marktplatz angebunden und ein Drittel sogar ihr CRM-System. Bei der Anbindung der Systeme waren Kompatibilitäts- und Datenqualitätsprobleme die größten Herausforderungen.

Die vollständige Studie „Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce 2017“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/B2B-Studie 

Kontakt: www.ibi.de 

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