BusinessPartner PBS
Aktuelle Maßnahmen der Handelsunternehmen, um digitales Know-how ins Unternehmen zu holen (Quelle: IfH Köln, 2016)
Aktuelle Maßnahmen der Handelsunternehmen, um digitales Know-how ins Unternehmen zu holen (Quelle: IfH Köln, 2016)

Digitalisierung im „Schneckentempo“: Schere zwischen „Vorreitern“ und „Nachzüglern“ wird größer

In seiner Schwerpunkstudie 2016 zum Erfolgsfaktor Personal weist der Verein IfH-Förderer auf einen dramatischen Trend hin.

So setzten vor allem Unternehmen mit einem „niedrigen digitalen Reifegrad“, das heißt die Unternehmen, die noch die längste Strecke zurücklegen müssen, eher auf interne Maßnahmen wie die Weiterbildung der Mitarbeiter – also einen eher langsamen Weg, wie das IfH warnt. Das bedeute, dass die Schere zwischen den Vorreitern und den Nachzüglern immer weiter aufgeht.

Die Untersuchung zeigt, dass deutsche Handelsunternehmen zwar insgesamt am Ausbau ihres digitalen Know-hows arbeiten. So identifizieren beispielsweise aktuell vier von zehn Führungskräften aus dem Handel digitale Talente unter bestehenden Mitarbeitern, um so sicherzustellen, dass das benötigte digitale Know-how in ihrer Abteilung vorhanden ist. Rund 29 Prozent der Handelsführungskräfte setzen auf den Austausch mit anderen Abteilungen – zum Beispiel IT oder E-Commerce – innerhalb des eigenen Unternehmens.

Doch die Unternehmen setzen überwiegend auf interne Maßnahmen, stellt die Studie fest. „Personal weiterzubilden ist zwar nachhaltig, aber auch vergleichsweise langsam. Im gegenwärtigen Umfeld, wo Schnelligkeit zählt, sollten Unternehmen besser auf einen Mittelweg setzen: Sowohl internen Austausch und Weiterbildung forcieren, aber auch digitales Know-how von extern hinzuziehen, durch neue Mitarbeiter oder die Zusammenarbeit mit Dienstleistern“, rät Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der IFH-Förderer.

Für die Schwerpunktstudie der IFH-Förderer „Shift happens – Wie die Digitale Transformation die Anforderungen an das Personal verändert“ wurden 144 Führungskräfte aus führenden Handelsunternehmen befragt.

Kontakt: www.ifh-foerderer.de 

Verwandte Themen
Beispielrechnung von Mercateo: Zeitersparnis durch ein E-Procurementsystem
Mercateo bietet „Online-Prozesskostenrechner“ weiter
Peter F. Schmid, CEO von „Wer liefert was“: Die schnelle Findbarkeit von Produkten ist der wichtigste Grund für die Nutzung von Plattformen und Marktplätzen. (Bild: wlw)
B2B-Plattformen gewinnen an Bedeutung weiter
Amazon Business hat innerhalb eines Jahres Kunden vom Ein-Mann- bis zum Großunternehmen gewonnen. (Monitor: Thinkstock 166011575)
Amazon Business beliefert 150.000 Kunden in Deutschland weiter
Perfekte Location für den Lieferanten-Workshop der PBS Network im GAZI-Stadion in Stuttgart
Lieferanten-Workshop der PBS Network zeigt Wege auf weiter
Marktplatz-Betreiber wie Amazon droht bald die Haftung für betrügerische Händler
Marktplatz-Betreiber bei Umsatzsteuer-Betrug in der Pflicht weiter
Der Bonner Online-Marktplatz AllyouneedCity ist gestartet.
Bonner Online-Marktplatz AllyouneedCity gestartet weiter