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Potenzial innovativer Bezahlsysteme beschränkt

Klassische Bezahlsysteme dominieren auch weiterhin den B2C-E-Commerce. Vor allem der Bezahlvorgang ist ein wunder Punkt, so eine neue Studie der Deutsche Bank Research.

Nach Einschätzung der Deutschen Bank bleibt der B2C-E-Commerce mittelfristig klein. Zwar wachse der Handel zwischen Geschäftsleuten und Privatkunden über elektronische Plattformen bis 2010 um durchschnittlich 27 Prozent. Verglichen mit dem gesamten Einzelhandel spiele das B2C-Geschäft aber auch künftig nur eine untergeordnete Rolle. Grund sei unter anderem, dass E-Shops oft unzureichend auf die besonderen Umstände des Distanzhandels im virtuellen Raum eingehen. Ein wunder Punkt sei insbesondere der oft als nachrangig erachtete Bezahlvorgang. Vor allem die Anforderungen von Betreibern und E-Shoppern an die Bezahlsysteme widersprechen sich häufig. Besonders ausgeprägt ist der Interessenkonflikt beim Zugang zu personenbezogenen Daten, die Möglichkeit geleistete Zahlungen zurückzufordern sowie die Sicherheit und Kundenfreundlichkeit der Systeme. Im Vordergrund stehen deshalb weiterhin Bezahlsysteme wie Vorauskasse, Rechnung, Nachnahme und Kreditkarte. Lediglich PayPal bilde eine Ausnahme. Innovativen Bezahlsystemen wie Micro-Payments oder über das Handy angewiesene Überweisungen blieben hingegen nur kleine Teilsegmente.

Kontakt: www.dbresearch.de

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