BusinessPartner PBS

Ebay will als Handelsplattform wachsen

Der Online-Marktplatz Ebay will weiter als Handelsplattform wachsen. Neben TV-Werbung ist eine bessere Präsentation der Waren-Kategorien geplant.

Zunächst als Internet-Auktionshaus vor allem für gebrauchte Waren von privaten Verkäufern gestartet, bietet Ebay heute ebenso eine große Auswahl an Neuware zu Festpreisen von professionellen Händlern sowie direkt von Markenherstellern. Allein 2010 erhöhte sich das über Festpreis-Verkäufe erzielte Handelsvolumen um 15 Prozent. Um auf diesem Weg weiter zu wachsen, setzt der Online-Marktplatz auf eine Werbekampagne und dem neuen Claim „Mein Ein für Alles“. Ziel ist es, Ebay als „modernes Shopping-Universum“ zu etablieren, das eine Vielfalt neuer Einkaufsmöglichkeiten schafft. Bislang ist Ebay bei den meisten Verbrauchern noch als reine Internet-Auktionsplattform im Kopf verankert.

Zugleich hat das Unternehmen begonnen, vertikale Einkaufswelten auf seinem Marktplatz zu schaffen. Der Beginn wurde vor einigen Monaten mit dem Bereich Mode gemacht. Die gesamte Kategorie wurde komplett überarbeitet. Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Mode-Kategorie ist das Fashion-Outlet, in dem bereits 30 Markenhersteller und große Händler Produkte wie Neuware aus der Vorsaison, Lagerüberhänge, aber auch Teile aus aktuellen Kollektionen anbieten. Die vertikalen Einkaufswelten sollen ausgebaut werden, nächster Schritt ist der Bereich Elektronik.

Kontakt: www.ebay.de

Verwandte Themen
Neue Internet-Initiative für Bonner Einzelhändler (Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn)
Neuer Online-Marktplatz für Bonner Einzelhändler weiter
eBay in Dreilinden bei Berlin: Viele gewerbliche Händler aus Deutschland sind auf der Plattform präsent. (Bild: eBay)
Deutsche Händler besonders engagiert weiter
Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) erwartet weiterhin starkes Umsatzwachstum im Onlinehandel.
Weiteres Umsatzplus im Online-Handel weiter
Das kleine „s“ macht einen gewaltigen Unterschied: https setzt sich immer mehr durch (Bild: Thinkstock 492694922)
https wird zunehmend verpflichtender Standard weiter
Persönlicher Kontakt unerwünscht: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass vielen Online-Shoppern die Anonymität im Netz gefällt (Bild: Thinkstockphotos 598552452)
Preis und Auswahl schlagen persönlichen Kontakt weiter
Für Online-Verkäufe nutzt der Fachhandel am häufigsten Standard-Shop-Systeme, B2B-Marktplätze und eigenentwickelte Shopsysteme (Grafik: ibi research: „Online Kaufverhalten im B2B-E-Commerce“, powered by Creditreform und SIX)
Unterschiedliche Datenformate verursachen die meisten Probleme weiter