BusinessPartner PBS
Persönlicher Kontakt unerwünscht: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass vielen Online-Shoppern die Anonymität im Netz gefällt (Bild: Thinkstockphotos 598552452)
Persönlicher Kontakt unerwünscht: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass vielen Online-Shoppern die Anonymität im Netz gefällt (Bild: Thinkstockphotos 598552452)

Online-Shopping: Preis und Auswahl schlagen persönlichen Kontakt

Rund die Hälfte der Online-Shopper schätzt Anonymität im Netz, das ist eines der zentralen Ergebnisse der repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Etwa jedem Dritten (32 Prozent), der in den vergangenen zwölf Monaten etwas im Internet gekauft hat, ist der persönliche Kontakt zum Händler so wichtig, dass er bevorzugt im stationären Handel einkauft. Zwei von drei Käufern (65 Prozent) zieht der persönliche Kontakt dagegen nicht ins Ladengeschäft. Im Gegenteil: Beim Online-Shopping schätzt die Mehrheit (54 Prozent) die Anonymität. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1166 Internetnutzern ab 14 Jahren, darunter 1114 Online-Shopper. „Viele Verbraucher schätzen beispielsweise die unkomplizierte und unbürokratische Beratung zu individuellen Fragen via Messenger“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. Allerdings sagen auch 60 Prozent der Online-Käufer, dass man sich mit dem Kauf im Internet zum gläsernen Kunden macht. Diese Meinung wird speziell von den 65-Jährigen und Älteren mit 67 Prozent vertreten.

86 Prozent empfinden die Preise im Internet als günstiger als im stationären Handel. 85 Prozent bevorzugen den Kauf im Internet außerdem, weil dort ihrer Meinung nach die Auswahl größer ist. Etwa jeder Dritte (32 Prozent) sagt, dass Online-Shops einen besseren Service haben als der stationäre Handel. „Die Vernetzung verändert auch nachhaltig die Erwartungshaltung der Kunden, denn ihnen steht heute eine nie da gewesene Preistransparenz und Informationsvielfalt zur Verfügung“, so Miosga. Dazu komme die Erwartung der Shopper, dass auch die Warenverfügbarkeit und Lieferung flexibel, kurzfristig und preisgünstig ist. „Die Chance des Handels liegt nun darin, diesen neuen Ansprüchen und Wünschen mit innovativen Angeboten und Lösungen zu begegnen. Hierbei spielen ganz besonders neue Technologien wie Robotics, Virtual Reality und andere digitale Services eine immer größere Rolle und sollten in die modernen Handelsprozesse mit einbezogen werden.“

Kontakt: www.bitkom.org

Verwandte Themen
Weitere Features sind für den Online-Shop der iba AG angekündigt.
Händler iba feilt am Online-Shop weiter
Die ausschließliche Verpflichtung zum rein elektronischen Rechnungsaustausch soll ab dem 27. November 2020 greifen. Bild: Thinkstock/iStock/Fran.Marin
Bundeskabinett beschließt E-Rechnungs-Verordnung weiter
Screenshot der B2B-Beschaffungsplatform von Crowdfox
Neuer Plattform-Betreiber Crowdfox mit frischem Kapital weiter
Die höchste Relevanz für den Einsatz einer digitalen Dokumentenverwaltung haben für mittelständische Unternehmen aktuell die Themen IT- und Datensicherheit, Connectivity und Usability.
Mittelstand will ins digitale Büro investieren weiter
Mit dem Ablauf des Patents wird sich der virtuelle Gang zur Kasse in vielen Online-Shops von US-Händlern deutlich einfacher gestalten, vermuten E-Commerce-Experten.
Amazons „1-Click“-Patent läuft aus weiter
Die ECM-Branche blickt optimistisch in die Zukunft. 76 Prozent der Anbieter verzeichneten steigende Umsatzzahlen im ersten Halbjahr. (c) ThinkstockPhotos-486999351
Acht von zehn Unternehmen erwarten Umsatzplus weiter