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Ebay ändert Gebührenmodell

Das Online-Auktionshaus will mit niedrigeren Gebühren wieder mehr Verkäufer anlocken und damit den Umsatz ankurbeln.

Künftig soll es bis zu 50 Prozent weniger kosten, Gegenstände bei Ebay einzustellen. dagegen sollen die Gebühren für abgeschlossene Geschäfte erheblich erhöht werden. Für Transaktionen unter 25 Dollar sollen die Kosten für den Verkäufer um zwei Drittel auf 8,75 Prozent des Verkaufspreises zulegen. Noch im ersten Halbjahr will Ebay ein Prämien-Programm für so genannte Powerseller einführen.

Große Änderungen soll zudem das Bewertungssystem erfahren: Verkäufer können ihre Kunden künftig nicht mehr neutral oder negativ bewerten, um "Rachebewertungen" zu verhindern. Händler können damit nur ein positives oder überhaupt kein Urteil abgeben. Ebay begründet dies damit, dass ein Käufer lediglich bezahlen muss; die Leistung des Verkäufers dagegen aus vielen Aspekten bestehe, die differenziert bewertet werden könnten. Genaue Details zu den in Deutschland geplanten Änderungen sollen am 11. Februar veröffentlicht werden.

Kontakt: www.ebay.de

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