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Intensiv-Nutzer bringen höchsten Online-Umsatz

Der Umsatz beim "Shopping mit dem virtuellen Einkaufsnetz" verzeichnete in den vergangenen fünf Jahren hohe jährliche Wachstumsraten von zum Teil über 30 Prozent, teilt die GfK mit.

Die Entwickung verlief, wie bereits berichtet, sehr dynamisch. Als sehr wichtiger Treiber hat sich nach Erkenntnissen der Konsumforscher die Einkaufshäufigkeit heraus gestellt. Mit durchschnittlich 7,8 Einkäufen pro Jahr werden die Onliner rund alle sechs Wochen einmal fündig und kaufen im Web ein. Eine relativ kleine Gruppe (13 Prozent aller Online-Käufer im Jahr 2006) wird als Intensivnutzer bezeichnet. Sie kaufen mehr als 13 Mal pro Jahr online ein. Umsatzmäßig zeigt sich ein anderes Bild - die Intensivnutzer sorgen für knapp 40 Prozent des Umsatzes. Ihre Bedeutung hat sich damit in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt.

In diesem Zusammenhang scheint offenbar die Qualität der Datenleitung besonders wichtig, so die Ergebnisse der Marktforscher. In einer weiteren technischen Aufrüstung und damit störungsfreien Internetverbindung der Haushalte liege daher hohes Potenzial für E-Commerce. Denn neben der Markttransparenz und Verfügbarkeit von Produkten sei schließlich die "Convenience" eines der stärksten Argumente für den Einkauf im Internet.

Kontakt: www.gfk.com

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