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Die nächste Phase der Restrukturierung eingeleitet: Kaut-Bullinger-Firmenzentrale in Taufkirchen bei München
Die nächste Phase der Restrukturierung eingeleitet: Kaut-Bullinger-Firmenzentrale in Taufkirchen bei München

Restrukturierung: Kaut-Bullinger geht nächste Schritte

Die Neuausrichtung und Restrukturierung beim Taufkirchener Fachhandelsunternehmen Kaut-Bullinger geht in die nächste Phase.

Nachdem im vergangenen Jahr nach den Turbulenzen nach der Trennung von Soennecken mit der Mitgliedschaft in der InterES und der doppelstöckigen Zentralregulierung mit der Büroring-Gruppe eine tragfähige Lösung gefunden worden war, ging es im zweiten Schritt vor allem darum, das Unternehmen zu stabilisieren und Ruhe ins Tagesgeschäft zu bringen, wie Robert Brech, der im August des vergangenen Jahres die Holding-Geschäftsführung bei Kaut-Bullinger übernommen hat, betont. „Diese Phase haben wir auch im Hinblick auf die Banken mehr als zufriedenstellend beendet, was die nahezu Punktlandung beim Umsatz von rund 112 Millionen Euro im am 31. März beendeten Geschäftsjahr unterstreicht“, so Brech weiter. Auch die Liquidität sei langfristig stabil und gesichert. Ein klares Erfolgserlebnis im Geschäftsfeld Bürobedarf war zuletzt die Rückgewinnung von BMW, ein weiterer neuer Großkunde stehe vor dem Abschluss. Der Einzelhandel, der in den letzten Jahren Verluste eingefahren habe, stehe nicht zur Disposition. „Aber auch der Einzelhandel hat die Pflicht, den Turnaround im exakt definiertem Zeitfenster mit nachweisbarer Erreichung der Planzahlvorgaben zu belegen“, betont der Holding Geschäftsführer.

Ruhe ist aktuell auch auf der personellen Seite eingekehrt, nachdem Ende des vergangenen Jahres einige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hatten. Inzwischen wurden zudem grundlegende strukturelle Veränderungen wie die Zusammenlegung des Einkaufs vorgenommen und neue Mitarbeiter wie im Marketingbereich eingestellt. Ein zentraler Punkt war für Robert Brech zudem die Neubesetzung der Controlling-Leitung. Ein zusätzlicher Einkaufscontroller werde folgen. Weitere Veränderungen gibt es auch auf der operativen Ebene. So sind die beiden Gesellschafterinnen Cornelia Schambeck und Ursula Adhikari mit Wirkung von Anfang Mai aus ihren operativen Tätigkeiten im Unternehmen für einen gewissen Zeitraum ausgeschieden. Sie werden sich zukünftig voll und ganz auf ihre Aufgaben als Gesellschafter konzentrieren, wie Robert Brech betont. Mehr über die nächsten Schritte der Kaut-Bullinger-Neuausrichtung erfahren Sie in der Juni-Ausgabe von BusinessPartner PBS.

Kontakt: www.kautbullinger.de

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