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Streit zeigt sich optimistisch

  • 07.02.2012
  • Handel
  • Werner Stark

Auf der Jahresauftakt-Veranstaltung präsentierte das Fachhandelsunternehmen seinen rund 200 Mitarbeitern die Umsatzzahlen des vergangenen Jahres sowie die Ergebnisse der Umstrukturierung.

Das Kick Off, die wichtigste firmeninterne Veranstaltung von Streit Service & Solution, steht jedes Jahr im Zeichen von Rückblick, Ausblick und Ehrungen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Veränderung und Neuordnung. Tiefgreifende Maßnahmen zur Neustrukturierung bestimmen seit rund zwei Jahren das Unternehmen. Die einzelnen Sparten (Servicemarken) konnten Steigerungen von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro verbuchen und erreichten einen Umsatz von insgesamt 35,5 Millionen Euro, wie Geschäftsführer Rudolf Bischler erläuterte. Sie liegen mit Ausnahme von Streit inhouse unter den Gewinnerwartungen. Das Geschäftsfeld Büroeinrichtung legte im vergangenen Jahr deutlich zu und konnte die Vorjahreszahlen übertreffen. Insgesamt lag das Ergebnis jedoch unter den Erwartungen. „Das Ergebnis ist überwiegend geprägt durch Sondereffekte und somit eindeutig erklärbar“, so Rudolf Bischler zum Hintergrund des negativen Bilanzergebnisses.

Streit hat in den vergangenen zwei Jahren massive Anstrengungen unternommen, um die Struktur des Unternehmens zu verändern. So wurde u.a. ein Beirat installiert, der die ambitionierten Wachstumsziele unterstützen und der Geschäftsführung als kritisch-konstruktiver Gesprächspartner dienen soll. Beiräte sind Rudolf Kast, der bundesweit als einer der renommiertesten Personalberater gilt, sowie Hanns-Peter Cohn, Vorstandsvorsitzender der Vitra AG. Der dritte Beirat soll in Kürze bekannt gegeben werden. Zudem wurde die Führung von Streit inhouse seit 1. Februar mit Joachim Speck neu besetzt. Eine weitere Personalie betrifft die Besetzung der kaufmännischen Leitung mit Simon Gewald, der ab Juli zur Verfügung stehen wird.

Das Kick Off machte deutlich, dass für den neu aufgestellten Fünfjahres Plan vieles bewegt werden muss. Derzeit erfolgt die erste Teilsanierung und Neumöblierung des Stammhauses am Hechtsberg in Hausach. Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Rudolf Bischler äußerte sich zuversichtlich, dass nach all den Veränderungen „nun neue Strukturen vorhanden sind für ein zielorientiertes und erfolgreiches Arbeiten“.

Kontakt: www.streit.de

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