BusinessPartner PBS

Karstadt-Rettung erscheint wieder möglich

  • 13.04.2010
  • Handel
  • Jörg Müllers

Die Gläubiger-Versammlung hat jetzt einem Sanierungsplan zur Rettung des Unternehmens zugestimmt. Die noch 120 Warenhäuser sollen so erhalten und an einen Investor verkauft werden.

Bestandteil des Insolvenzplans sind unter anderem deutliche finanzielle Zugeständnisse der Belegschaft aber auch der Vermieter sowie anderer Gläubiger, die damit den Großteil ihres Geldes verlieren. Außerdem ist eine vorgesehene Frist für einen Abschluss des Verkaufs verlängert worden. Damit hat Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg etwas Zeit gewonnen für die Verhandlungen mit den möglichen Investoren. Görg zeigte sich optimistisch, den Konzern als Ganzes verkaufen zu können. Findet sich kein Käufer, droht der traditionsreichen Kaufhauskette mit noch rund 25 000 Mitarbeitern allerdings doch noch die Zerschlagung.

Kontakt: www.karstadt.de

Verwandte Themen
FKS erhält „Großen Preis des Mittelstandes 2017“ weiter
Offene Worte zum Restrukturierungskurs: Holding-Geschäftsführer Robert Brech in Taufkirchen
Kaut-Bullinger-Filialschließungen werden konkret weiter
Seit Anfang des Jahres ist auch Tim Haas an Bord, der den Unternehmenswandel bei jaka leitet.
jaka feiert Jubiläum und Neugründung weiter
Den Kundentag bei Kaut-Bullinger nutzen viele Kunden für die Information und den Austausch.
Kaut-Bullinger-Kundentag mit Rekordzuspruch weiter
Die Ehrig-Geschäftsführer Kerstin Ehrig-Wettstaedt und Torsten Ehrig
Ehrig feiert 70. Firmenjubiläum weiter
Andy Vögtli (rechts) hat seine Anteile an der Schoch Vögtli AG an Thomas Schoch übergeben.
Geschäftsübergabe bei Schoch Vögtli weiter