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Arcandor will Neckermann abstoßen

Die Essener Arcandor AG, ehemals Karstadt Holding, hat Presseberichten zufolge den angekündigten Verkauf ihrer Versandhandelstochter Neckermann eingeleitet.

Ein Arcandor-Sprecher sagte gegenüber der Financial Times Deutschlalnd, man stehe bereits in Kontakt mit potenziellen Anteilskäufern. Im "Dual-Track-Prozess" ist sowohl der Paketverkauf von Neckermann oder ein Börsengang möglich.

Arcandor-CEO Thomas Middelhoff hatte bereits im vergangenen Jahr die Trennung von Neckermann anvisiert. Erst kürzlich hieß es, dass der Gang am die Börse für 2008 vorbereitet werde. Laut FTD hält die Branche den Börsengang aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation des Versandhändlers für unwahrscheinlich. Neckermann hatte 2006 einen geschätzten Verlust bis zu bis zu 50 Millionen Euro verzeichnet.

Die Zentrale des Universalversenders neckermann.de in Frankfurt/Main war bereits Anfang des Monats für 200 Millionen Euro an ein britisches Immobilien-Unternehmen verkauft worden. neckermann.de soll im Jahr 2008 an die Börse gebracht werden, teilte Arcandor Anfang Juli mit. Das Unternehmen sei die Nummer 3 unter den Universalversendern und befinde sich mit dem Schwerpunkt Internet-Vertrieb auf einem klaren Wachstumskurs.

Kontakt: www.arcandor.de, www.neckermann.de

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