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Digro stellt Insolvenzantrag

  • 16.12.2013
  • Handel
  • Werner Stark

Über das Handelsunternehmen Digro GmbH mit Hauptsitz in Dresden sowie Altmittweida bei Chemnitz wurde in der vergangenen Woche ein Insolvenzantrag gestellt.

Das Amtsgericht Dresden (Insolvenzgericht) hat mit Beschluss vom 9. Dezember die Eigenverwaltung beschlossen. Der Geschäftsbetrieb soll damit uneingeschränkt fortgesetzt werden. Rechtsanwalt Albert Wolff als Fachanwalt für Insolvenzrecht soll den Sanierungsprozess als Verfahrensbevollmächtigter begleiten. Zum vorläufigen Sachwalter wurde Rechtsanwalt Gunter Tarkotta in Dresden bestellt. Die zuvor eingeleiteten außergerichtlichen Sanierungsversuche hätten nicht den gewünschten Erfolg gehabt, so die Information von Geschäftsführer Steffen Dittrich. Das jetzt eingeleitete Insolvenz-Planverfahren solle jedoch zur nachhaltigen Sanierung des Unternehmens führen.

Digro kann dabei auf eine über 80-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Neben den beiden C+C-Fachmärkten in Altmittweida und Dresden ist das Unternehmen als Vollsortimenter für Büromaterial sowie für Verpackungslösungen aktiv. Digro war bereits nach der Insolvenz von Herlitz im Jahr 2002 in Schwierigkeiten geraten. Damals gelang es allerdings, die von Herlitz gehaltenen Firmenanteile vom Insolvenzverwalter zurückzukaufen.

Kontakt: www.digro.de

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