BusinessPartner PBS

Gute Chancen für Fachmarktbetreiber

  • 17.08.2012
  • Handel
  • Michael Smith

Der PBS-Einzelhandel teilt sich laut BBE Handelsberatung in Versorgungs- und Erlebniskauf, private und professionelle Nachfrage, Nahversorgung und Großfläche. Dabei sei das Netz an Fachmärkten sehr weitmaschig.

Nach Ansicht von Markus Wotruba, dem Leiter Standortforschung bei der BBE Handelsberatung bedeutet dies eine Dreiteilung des Marktes in versorgungsorientierte Fachgeschäfte für Wohngebiets-, Innenstadt- und Centerlagen, versorgungsorientierte Fachmarktkonzepte in Fachmarktlagen und erlebnisorientierte Fachgeschäfte für Frequenzlagen in der Innenstadt, Stadtteilzentren und Einkaufszentren.

Das Standortnetz von PBS-Fachmärkten, die neben Papierwaren fast immer auch Bürogeräte und Büromöbel anbieten und damit eine gute Ergänzung zu einem Elektromarkt oder Möbelhaus darstellen können, sei in Deutschland noch vergleichsweise weitmaschig. Für Fachmarktentwickler ergibt sich laut BBE die Chance, an geeigneten Standorten entsprechende Konzepte anzusiedeln und damit noch eine Alleinstellung im Wettbewerb zu schaffen.

Nach wie vor hat der Schreibwarenladen um die Ecke, der fast ausschließlich von der privaten Nachfrage lebt, seine Existenzberechtigung. Die zunehmende Konkurrenz erfordert es aber, die Kernkompetenzen durch neue Angebote zu ergänzen. Insbesondere die Steigerung der Kundenfrequenz durch zusätzliche Dienstleistungen sei eine erfolgversprechende Strategie, so Wotruba.

Die PBS-Branche bietet unabhängig von der Lage der Handelsimmobilie weiterhin gute Chancen, so das Fazit der BBE-Standortberater. Das richtige Konzept für den jeweiligen Standort vorausgesetzt, kann das Sortiment PBS aber eine interessante Option darstellen, die von der Abrundung bis hin zu Steigerung von Erlebnischarakter und Image des Standortes reichen kann.

Kontakt: www.bbe.de

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