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Werbung und Marketing: „Einzelhandel“ mit Imageproblemen

Viele Menschen stellen „dem Einzelhandel“ kein gutes Zeugnis aus, wenn es um deren postalisch versendete Mitteilungen geht. Sie bezeichnen solche Informationen schlicht als „irrelvant“.

Die Studie befragte Verbraucher in 21 Ländern zu den Postsendungen, die sie von Marken und Dienstleistern erhalten haben. Die Mehrheit der Befragten (76 Prozent) gibt an, dass die vom Einzelhandel erhaltenen Informationen irrelevant seien, auch Anbieter aus dem Bildungswesen können offenbar nicht mit ihren Informationen punkten. Noch am besten abgeschnitten haben laut Umfrage die Unternehmen aus dem Finanzwesen sowie dem öffentlichen Sektor. Ricoh betonte, es gebe keine Branche, bei der die Mehrheit der Verbraucher der Meinung ist, dass sie aus dieser relevante Informationen erhalten.

Die Flut von unerwünschter Werbung und Spam-Mails führe bei Verbrauchern zu einem grundsätzlichen Misstrauen hinsichtlich des Umgangs der Unternehmen mit ihren persönlichen Daten. Dem Einzelhandel wird folglich das geringste Vertrauen entgegengebracht, wenn es um den Umgang mit den Daten seiner Kunden geht – 74 Prozent der Verbraucher sagen, dass sie den Einzelhandel nicht für vertrauenswürdig halten.

Umsatzverluste bei zu viel Werbung?

Der Versand von unerwünschter Werbung kann auch negative Auswirkungen auf den Umsatz haben. Fast ein Fünftel der Verbraucher (18 Prozent) geben an, dass sie den Anbieter gewechselt haben, nachdem sie von Anbietern und Unternehmen mit unerwünschter Werbung „zugeschüttet“ wurden. 63 Prozent der Verbraucher sagen außerdem, dass sie bei diesen Unternehmen weniger Geld ausgeben würden.

Kontakt: www.ricoh-europe.com 

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