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Discounter: NonFood bricht ein

Jahrelang konnten die Discounter ihre NonFood-Umsätze steigern. Laut GfK-Universal-Panel fielen diese im Jahr 2006 auf 4,6 Prozent zurück.

Konnten sich Aldi, Lidl und Co. 1998 noch 2,7 Prozent vom NonFood-Kuchen abschneiden, so waren es 2005 bereits fünf Prozent. Der Rückgang 2006 fand laut GfK in allen Sortimenten statt, besonders stark bei den Elektrogeräten. Grund: In den letzten Jahren waren praktisch sämtliche Discounter in das Aktionsgeschäft mit NonFood eingestiegen. Dies habe zu einer Übersättigung der Kundschaft geführt. Vieles wurde auf Vorrat gekauft. Artikel liegen länger als früher in den Läden, werden teilweise über Restpostenmärkte verramscht. Auch auf der Verbraucherseite zeigt sich seit zwei Jahren ein Einstellungswandel weg vom Geiz, hin zum Reiz. Diesen Trend kann die GfK durch zahlreiche Verbraucherstudien bestätigen. So achten wieder mehr Verbraucher auf Qualität als in den Jahren zuvor. Bei Elektrogeräten werden beispielsweise 60 Prozent aller Discounterschnäppchen durch ein Markenprodukt ersetzt.

Kontakt: www.gfk.de

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