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Amazon Business genießt beim Management von Amazon allerhöchste Priorität, das Geschäft auf der B2B-Plattform soll bis 2018 massiv vorangetrieben werden. (Monitor: Thinkstockphotos 451248909)
Amazon Business genießt beim Management von Amazon allerhöchste Priorität, das Geschäft auf der B2B-Plattform soll bis 2018 massiv vorangetrieben werden. (Monitor: Thinkstockphotos 451248909)

Ambitionierte Pläne: Amazon will B2B-Markt aufrollen

Amazon Business, die bislang nur in Nordamerika aktive B2B-Plattform von Amazon, genießt beim Top-Management des Konzerns allerhöchste Priorität.

Das B2B-Geschäft müsse nach dem Willen des Managements unbedingt zum Erfolg werden, zitiert das Onlinemagazin BusinessInsider einen Mitarbeiter von RBC Capital, der einen Einblick in die Mitschrift der Verhandlung zum Staples-Office-Depot-Merger des Federal Court hatte. Prentis Wilson, Chef von Amazon Business, war seinerzeit vom Gericht vorgeladen worden. Er nannte dort Staples und den Lieferanten von Industriebedarf Grainger die wichtigsten Konkurrenten von Amazon Business. Schon in zwei Jahren, bis 2018, so Wilson, könne sich das Fenster schließen, um die Positionen im Markt zu besetzen. Er bestätigte vor dem Gericht die überraschend starke Nachfrage von großen Unternehmen nach Amazon Business – obwohl der Service vor allem für kleine und mittlere Business-Kunden konzipiert wurde. Prentis Wilson sagte weiter, Amazon Business differenziere sich durch personalisierte Preise vom Wettbewerb. Man plane mehr als 80 neue Features, um den Verkaufs- und Einkaufsprozess einfacher zu machen. Nicht zuletzt sind weitere Neueinstellungen vorgesehen.

Amazon Business bietet in den USA Businesskunden Zugang zu geschätzt mehr als 350 Millionen Produkten. Die B2B-Plattform wächst eigenen Angaben zufolge beim Umsatz jeden Monat um 20 Prozent.

Kontakt: www.amazon.com www.businessinsider.de www.staples.com www.grainger.com

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