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Stellt sich neu auf: die Stuttgarter Takkt-Gruppe, zu der auch Kaiser + Kraft gehört (Bild: Takkt AG)
Stellt sich neu auf: die Stuttgarter Takkt-Gruppe, zu der auch Kaiser + Kraft gehört (Bild: Takkt AG)

Neuausrichtung: Takkt setzt auf neue Geschäftsmodelle

In der gestrigen Sitzung hat der Aufsichtsrat des Stuttgarter Versandhändlers Takkt AG (Kaiser + Kraft und andere) den Aufbau einer zusätzlichen Sparte mit dem Namen newport-Gruppe zum 1. Januar 2018 verabschiedet.

Diese soll für bestimmte Geschäftsmodelle ein flexibleres Umfeld bieten und damit die Grundlage für mehr Wachstum schaffen. Darüber hinaus wurde Heiko Hegwein zum 1. Februar in den Vorstand berufen. Nachdem in 2017 in allen Sparten der Takkt-Gruppe die Funktion des Chief Digital Officers besetzt und auf Ebene der AG ein Bereich zur konzernweiten Koordination der Digitalisierungsaktivitäten aufgebaut wurde, konnte nun für die AG ein Vorstand mit ausgeprägter Digitalexpertise gewonnen werden. Heiko Hegwein (43) kommt von der Lidl-Gruppe, hat dort in seiner letzten Funktion als Bereichsvorstand die Digitale Transformation sowie den Aufbau des E-Commerce-Geschäfts verantwortet und verfügt über fundierte Branchenkenntnisse im Handel. In seiner neuen Rolle wird er für die Umsetzung der Digitalen Agenda in der Takkt-Gruppe sowie die Führung der neuen Sparte verantwortlich sein. Die Berufung erfolgt zunächst für drei Jahre.

In die neue Sparte mit dem Namen newport-Gruppe werden mit Certeo und Bigdug die bisherigen reinen Web-Geschäfte der Business Equipment Group (BEG) sowie die im Juli 2017 erworbene Mydisplays unter einem Dach gebündelt. Mit dieser Neuorganisation sollen die jüngeren, wachstumsstarken web-focused Geschäftsmodelle „einen Hafen erhalten“, in dem sie sich stärker und eigenständiger als bisher mit ihrer Markenführung, ihren Produktsortimenten und ihrer Technologieinfrastruktur im Markt positionieren können, so die Firmeninfo. Sie könnten ihr Geschäftsmodell damit leichter auf die Bedürfnisse von kleineren Firmenkunden fokussieren, die einen anderen Bedarf als mittelgroße und große Firmenkunden hätten und eher transaktionsorientiert einkaufen. Zudem wird auch die Takkt Beteiligungsgesellschaft mit ihren Investments in innovative Start-ups in die newport-Gruppe eingebracht. Die newport-Gruppe wird Teil des Geschäftsbereichs Takkt Europe und soll in Zukunft organisch, aber auch durch Akquisitionen, weiter wachsen.

Kontakt: www.takkt.de

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