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Zukunft von Hertie bleibt ungewiss

  • 23.02.2009
  • Handel
  • Werner Stark

Die Zukunft der insolventen Warenhauskette steht auf Messers Schneide: Besitzer und Insolvenzverwalter schätzen die Lage unterschiedlich ein.

Während der Hertie-Besitzer MABV Ende der vergangenen Woche die Rettungsgespräche für gescheitert erklärte, zeigt sich der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr zuversichtlich, einen neuen Investor zu finden. Gleichzeitig warfen sich beide Seiten vor, den Fortbestand des Essener Traditionsunternehmens im Streit um die Höhe der Immobilien-Mieten zu gefährden.

Bei den Verhandlungen geht es um noch 58 Immobilien, die die niederländische Mercatoria Acquisitions BV (MABV) besitzt und an Hertie verpachtet. Die Pachtverträge hatte MABV am 19. Januar gekündigt, weil Hertie seit der Insolvenz-Anmeldung im vergangenen Juli keine Miete mehr gezahlt hat. MABV griff jetzt Biner Bähr an, keinen Investor für Hertie zu finden. Bähr befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen mit mehreren möglichen Investoren: "Wenn es gelingt, die Mieten für die Warenhäuser auf ein marktübliches Niveau zu senken, bin ich sicher, dass einer der Interessenten auch anbeißt". Laut Bähr soll es schon am Mittwoch konkrete Gespräche geben.

Kontakt: www.hertie.de

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