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Office Depot weiter in der Verlustzone

Office Depot, Inc. schreibt weiter rote Zahlen: Im zurückliegenden Jahr 2014 stieg der operative Verlust um 34 Prozent auf 275 Millionen Dollar. Der Umsatz lag bei 16,1 Milliarden Dollar.

CEO Roland Smith richtete in seinem Jahresrückblick – angesichts des geplanten Zusammenschlusses mit Staples, Inc. – das Augenmerk auf die Effekte des Merger von Office Depot mit Office Max. Die Synergien bezifferte auf mehr als 500 Millionen Dollar im letzten Jahr. Zugleich sei man bei der Integration beider Organisationen im Plan. Ferner laufe auch der Restrukturierungplan für Europa wie vorgesehen. Der Bereich „International“ verbuchte bei rückläufigen Umsätzen (im Jahr 2014 waren es 3,4 Milliarden Dollar) einen operativen Gewinn von 53 Millionen Dollar. Der Restrukturierungsplan von Office Depot sieht für die Europaorganisation zentralisierte und standardisierte Prozesse und Entlassungen vor. Im Ausblick für 2015 kündigte das Unternehmen weitere Schließungen von Märkten an (2014 wurden in Nordamerika allein 168 Märkte geschlossen). Man erwarte sinkende Umsätze, weiter „herausfordernde Marktbedingungen“ und einen negativen Einfluss der Währungskurse auf das Geschäft. Bis Ende 2016 solle die Integration von Office Max abgeschlossen sein, der Kostenvorteil des Zusammenschlusses soll dann mehr als 750 Millionen Dollar pro Jahr betragen.

Kontakt: www.officedepot.com 

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