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Im neuen Autostore des Soennecken-Zentrallagers finden in 9000 Behältern über 6000 verschiedene Artikel auf kleinsten Raum Platz.
Im neuen Autostore des Soennecken-Zentrallagers finden in 9000 Behältern über 6000 verschiedene Artikel auf kleinsten Raum Platz.

Kleinteilelagersystem: Soennecken rüstet Logistik auf

Um Mitgliedern ein erweitertes Sortiment von 20.000 Lagerartikeln anbieten zu können, hat die Fachhandelsgenossenschaft Soennecken einen Schritt in die logistische Zukunft gemacht und das automatische Kleinteilelagersystem „AutoStore“ eingeführt.

Jens Melzer, Leiter des Geschäftsfelds Warengeschäft bei Soennecken
Jens Melzer, Leiter des Geschäftsfelds Warengeschäft bei Soennecken

Im Autostore sind insbesondere kleinere Artikel, die nicht hochdrehend sind, gelagert, wie Spitzer, Radiergummis, Tinte, Schreibgeräte sowie über 6000 weitere Artikel. Sie sind verteilt in 9.000 Behälter, die auf einer Fläche von nur 12 mal 23 Metern dicht an dicht untergebracht sind. Roboter und eine leistungsstarke Software bringen die Artikel direkt zum Kommissionierer. Die Fehleranfälligkeit ist dadurch extrem gering. Mit dem nach eigenen Angaben in der Bürobranche einzigartigen System kann Soennecken auch zukünftige Anforderungen der Mitglieder flexibel umsetzen.  

Dazu gehört vorrangig ein zeitgemäßes und umfangreiches Sortiment. „Mit neuen Produkten, Marken, Modellen und Themen bieten wir unseren Mitgliedern und ihren Kunden eine nochmal deutlich größere Auswahl als sie es bislang schon gewöhnt waren“, sagt Jens Melzer, Leiter des Geschäftsfelds Warengeschäft. Mit jetzt 20.000 Lagerartikeln hat die Genossenschaft ihr Angebot innerhalb von zwei Jahren um fast 50 Prozent gesteigert.  

Für die Einführung brauchte das Soennecken-Team gerade einmal sieben Monate. „Und das sozusagen als Operation am offenen Herzen“, sagt der technische Leiter Dirk Leischner. Bei laufendem Betrieb ließ er das Zentrallager komplett umstrukturieren. Von all dem haben Mitglieder, Lieferanten und Kunden nichts mitbekommen. Während die baulichen Änderungen im Lager täglich präsent waren, arbeitete das Soennecken-Prozessteam im Hintergrund am Herzstück und konzipierte die Einbindung des Autostore-Systems in die bestehende Software- und Techniklandschaft.  

Das Projekt bedeutet für Soennecken eine Investition von drei Millionen Euro, aber auch eine Investition in die Zukunft. „Ein solches System hat niemand in unserer Branche“, sagt Leischner und merkt an, dass die zehn akkubetriebenen Roboter nicht mehr Energie verbrauchen als ein Staubsauger. „Wir sparen mit diesem System gegenüber anderen Kleinteilelagern auch noch 90 Prozent Strom.“  

Kontakt: www.soennecken.de 

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