BusinessPartner PBS

Übernahmeangebot für Karstadt

  • 26.04.2010
  • Handel
  • Werner Stark

Der Finanzinvestor Triton hat am vergangenen Freitag ein Angebot für die Übernahme der insolventen Warenhauskette Karstadt vorgelegt.

Der Finanzinvestor sei an einer Übernahme als Ganzes interessiert. "Wir kaufen das Unternehmen nicht, um es zu liquidieren", so Triton-Sprecher Max Hohenberg. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hatte potenziellen Interessenten eine Frist zur Abgabe von Angeboten für Karstadt mit seinen 120 Warenhäusern bis zum Freitag-Nachmittag (17.00 Uhr) gesetzt.

Bei Karstadt zieht sich die Sanierung inzwischen fast ein Jahr lang hin. Die Gläubiger hatten zuletzt am 12. April dem Sanierungsplan Görgs und somit einem Verkauf des Unternehmens an einen Investor zugestimmt. Der Insolvenzplan sieht vor, 13 Häuser mit rund 1200 Mitarbeitern zu schließen. Für den Fall einer Zerschlagung des Traditionsunternehmens zeigte sich in den vergangenen Monaten der Karstadt-Wettbewerber Kaufhof bereit für die Übernahme eines Teils der Warenhäuser.

Kontakt: www.karstadt.de

Verwandte Themen
Dr. Benedikt Erdmann: „Wir wachsen im PBS-Bereich, weil unsere Mitglieder insgesamt ein gutes Geschäft machen und nach meiner Beobachtung besser abschneiden als der Markt."
Soennecken zeigt sich zuversichtlich weiter
Sycamore will die Einzelhandelsaktivitäten von Staples, Inc. verkaufen.
Sycamore will Einzelhandel von Staples, Inc. abspalten weiter
Der Handel findet oftmals nicht das gesuchte Personal, die Arbeitsagentur meldet viele offene Stellen. (Bild: ThinkstockPhotos 85449878)
Viele unbesetzte Stellen im Einzelhandel weiter
Amazon baut sein Sortiment für schnelle Lieferungen aus – in Berlin kommen nun 5000 Drogerieartikel von Rossmann zum Angebot hinzu. (Bild: Rosmann)
Amazon kooperiert mit Rossmann weiter
Christoph, Anne und Andreas Eßer: ambitionierte Wachstumspläne für die kommenden Jahre (Bild: Rouette Eßer)
Rouette Eßer mit zwei Übernahmen weiter
Robert Brech, Holding-Geschäftsführer von Kaut-Bullinger: „Wir werden unsere Kräfte auf die verbleibenden Standorte bündeln.“
Kaut-Bullinger schließt drei Einzelhandels-Standorte weiter