BusinessPartner PBS

IKEA steigt in Papeterie- und Schulgeschäft ein

  • 26.06.2013
  • Handel
  • Stefan Syndikus

Der Möbelhauskette IKEA bietet in mehreren Filialen in Deutschland und Österreich seit Juni „Paper-Shops“ mit Papeterie- und Schulprodukten.

Beispiel aus dem neuen IKEA-Sortiment für die Papeterie, Foto: IKEA Systems B.V., 2013
Beispiel aus dem neuen IKEA-Sortiment für die Papeterie, Foto: IKEA Systems B.V., 2013

Das Sortiment umfasst Produkte für die Schule und für Zuhause: Notizbücher, Merkzettel, Geschenkpapiere und -tüten, Bänder, Etiketten und Aufkleber in sechs aufeinander abgestimmten und aktuellen Farbkombinationen – insgesamt rund 150 SKU's. Die Produkte werden von einem schwedischen Anbieter hergestellt, sagte eine Sprecherin von IKEA gegenüber BusinessPartner PBS. Ziel sei es, einen Produktbereich, von dem man schon einzelne Produkte geführt hatte, zu komplettieren und in attraktiven Sortimenten zusammenzuführen. Die Produkte würden gut zu IKEA und zu seiner Zielgruppe passen.

In Deutschland wurden zunächst in sieben der 46 Märkte die Papeterie-Shop-in-Shops eingerichtet: Hamburg-Schnelsen, Großburgwedel, Bielefeld, Dortmund, Köln-Am Butzweilerhof, in Hanau und in Ludwigsburg. In Österreich führen schon die Häuser in Wien-Nord, Salzburg, Vösendorf, Graz, Haid, Innsbruck sowie Klagenfurt die neuen Produkte. Von Oktober an sollen dann alle IKEA-Einrichtungshäuser in der so genannten Markthalle einen „Paper-Shop“ bieten, teilte das Unternehmen mit.

IKEA hatte im vergangenen Jahr in Deutschland einen Umsatz von 3,88 Milliarden Euro ausgewiesen. Mit 14 Prozent vom Gesamtumsatz weltweit ist Deutschland mit seinen 46 Einrichtungshäusern der wichtigste Teilmarkt für das in Unternehmen. Die Kundenfrequenz ist im vergangenen Jahr gestiegen, nach eigenen Angaben auf rund 48 Millionen Besucher. Dies entspricht einem Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittsbon stieg um drei Prozent auf zirka 80 Euro, hatte IKEA zu Jahresbeginn mitgeteilt.

Kontakt: www.ikea.com/de/de

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