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Soennecken mit neuem Ausschüttungsmodell

  • 28.01.2013
  • Handel
  • Werner Stark

Für das Geschäftsjahr 2013 plant die Overather Händlerkooperation Soennecken eine Veränderung der Ausschüttung an ihre Mitglieder. Boni und Rückvergütung für Mitglieder gelten ab sofort auch auf LogServe-Umsätze.

Das bisher praktizierte Ausschüttungsmodell im Vertragslieferantengeschäft bleibt bestehen und wird nun auch auf die Umsätze angewendet, die über die Großhandelstochter LogServe GmbH generiert werden. Mittlerweile tragen die Umsätze über Vertragslieferanten und der Handel über LogServe zu gleichen Teilen zum wirtschaftlichen Ergebnis bei. „Die Umsätze im Vertragslieferantengeschäft und die Umsätze, die über die Soennecken LogServe abgewickelt werden, sind ähnlich profitabel. Daher sollen die Mitglieder auch an beiden Geschäftsmodellen partizipieren“, erklärt Vorstandssprecher Benedikt Erdmann. Das Ausschüttungsprinzip für Boni und Rückvergütung gilt somit für Umsätze aus dem Vertragslieferantengeschäft sowie für alle LogServe-Umsätze. „Das bedeutet für die Mitglieder der Genossenschaft: Unabhängig ob sie Ware direkt über die Lieferanten oder über die Soennecken LogServe ordern, in beiden Fällen erhalten sie eine identische Ausschüttung auf die Umsätze“, so Erdmann.

Für das Geschäftsjahr 2013 ist eine Rückvergütung von 0,4 Prozent auf alle Delkredere-Geschäfte und zusätzlich auf alle LogServe-Umsätze geplant. Das im Vertragslieferantengeschäft bereits bestehende Bonusmodell nach Lieferantenklassen soll erhalten bleiben. Zusätzlich werden ab diesem Jahr auf alle Geschäfte, die über LogServe abgewickelt werden, die gleichen Boni gezahlt. Die Einordnung in die Ausschüttungsklassen des Bonusmodells erfolgt – genau wie im Vertragslieferantengeschäft – nach Herstellern bzw. Lieferanten. Die LogServe-Umsätze werden ebenfalls für die Erzielung der Top-Boni angerechnet. Alle Umsätze, die über LogServe erzielt werden, tragen also zur Erreichung der Umsatzgrenze bei. Mit den Änderungen des Ausschüttungsmodells steht auch auf die LogServe-Geschäfte die Zahlung einer Ausgleichsumlage von 0,4 bis 0,5 Prozent des Umsatzes an. „Die Mitglieder werden dadurch jedoch nicht zusätzlich belastet, denn wenn man die Einbeziehung der LogServe-Umsätze in das Rückvergütungs- und Bonusmodell und die Einführung der Ausgleichsumlage saldiert betrachtet, dann wird unterm Strich kein Mitglied der schlechter gestellt“, wie Erdmann betont: „Die Einbeziehung der LogServe-Umsätze in das Ausschüttungsmodell kostet die Soennecken eG insgesamt 1,5 Millionen Euro zusätzlich. Doch durch die Investition in das neue Ausschüttungsmodell profitieren unsere Mitglieder und wenn es den Mitgliedern gut geht, dann geht es auch der Genossenschaft gut.“

Kontakt: www.soennecken.de

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