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Neue Gerüchte um Herlitz-Übernahme

Laut einem Bericht in der heutigen Ausgabe des Berliner "Tagesspiegel" drohe die Übernahme von Herlitz durch Pelikan an der so genannten "Mindesthöhe" zu scheitern.

Zitiert wird im "Tagespiegel" Michael Kunert von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), der auf eine Klausel im Übernahmeangebot verweist, nach der Deal nur dann zustande kommen würde, wenn Pelikan mindestens 75 Prozent des Grundkapitals von Herlitz erwerben könne. Die Sdk, die sich für Kleinaktionäre einsetzt, glaubt, dass Pelikan diese Quote nicht erreichen wird.

Pelikan hatte wie berichtet im November des vergangenen Jahres für 45 Millionen Euro vom bisherigen Herlitz-Mehrheitseigentümer, der Private Equity Gesellschaft Advent International, 66 Prozent der Aktien übernommen. Laut dem "Tagesspiegel" glaubt Kunert, dass die Aktionäre das derzeitige Angebot von 1,90 Euro pro Aktie nicht annehmen würden. Demnach bliebe Pelikan nur die zwei Optionen, entweder das Angebot drastisch zu erhöhen oder die Klausel zu streichen. Der letztgenannte Punkt würde bedeuten, dass Pelikan dann die Möglichkeit verlieren würde, einen Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag durchzusetzen. Derzeit läuft zudem noch das Genehmigungsverfahren durch die Kartellbehörden.

Kontakt: www.herlitz.de, www.pelikan.de

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